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Golfclub Lech: Platzreife oder Holiday Membership am Arlberg

Im atemberaubenden Zugertal eröffnete Ende Juni 2016 auf 1.500 m.ü.M. der Golfclub Lech mit neun hochalpinen Löchern. Inmitten einer atemberaubenden Bergwelt hat es der Golfplatzarchitekt Diethard Fahrenleitner geschafft, Abschläge, Greens und Fairways auf ebenem Gelände zu platzieren. Nirgendwo steht man schräg! Doch der Golfplatz hat noch mehr Schmankerl: Angefangen bei den schönen Pause-Bänken, welche etwas über die Umgebung verraten, z.B. Rote Wand. 2022 hat man sich mit dem Kalifornier Ron Swing einen Gras-Flüsterer als Head Greenkeeper ins Team geholt. Top Pflegezustand für die neun Löcher am Arlberg!

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Von jedem Fairway hat man einen traumhaften Blick auf die Arlberger Bergwelt! Das Bild entstand 2016!

Es gibt doch nichts Schöneres als im Urlaubspardies Golf zu spielen. Im idyllischen Zugertal unweit von Lech liegt der neue 9-Loch-Platz mit spektakulären Golflöchern auf beiden Seiten des Lechflusses. Vier Par4, ein Par5 und vier Par3-Löcher sind tricky und nicht zu unterschätzen, sind die Landebahnen sehr eng und die Grüns für zwei Putts durch ihre Überdimensionierung schwer kalkulierbar.

Herrenabschlag Tee 1 auf einer Anhöhe. Der Damenabschlag ist auf Fairwayhöhe.
Herrenabschlag Tee 1 auf einer Anhöhe. Der Damenabschlag ist auf Fairwayhöhe.

Das Panorama des Platzes ist unvergleichbar. Manchmal sieht man ein paar Wanderer, welche den Wanderweg an Fluss entlang Lech Richtung nehmen. Dass einige Ur-Lecher an der Entstehung dieses Platzes beteiligt waren, zeigen die stylischen Bänke an den Abschlägen. Keine Bank gleicht der anderen und gibt einen Hinweis auf Naturphänomene und Mitinitiatoren. Ein Beispiel dafür steht an Abschlag Loch 2, wo die Bank einen Hinweis auf den Lecher Berg ‚Rote Wand’ und das gleichnamige Hotel gibt.

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Einer der berühmtesten Lecher Gipfel ist die ‚Rote Wand‘. Das gleichnamige Hotel in Zug ist Mitinitiator des Golfclubs Lech.

Ganz nebenbei lernt man ein wenig über die Umgebung. Der Berg ‚Rote Wand’ verdankt dem roten Liaskalk seinen Namen und 1610 wagte es der erste Bergsteiger auf den 2.704 Meter hohen Berg.

Signature Hole und ein nicht zu unterschätzendes Loch Nr. 7. Man hat einen Wasserfall im Rücken und wird aus dem 'Stierloch' gespielt. Oft hat man Wanderer als Zuschauer, welche die 122 Meter bis zur Fahne in die Tiefe schauen.
Signature Hole und ein nicht zu unterschätzendes Loch Nr. 7. Man hat einen Wasserfall im Rücken und wird aus dem ‚Stierloch‘ gespielt. Oft hat man Wanderer als Zuschauer, welche die 122 Meter bis zur Fahne in die Tiefe schauen.

Einzigartig ist das Angebot eines Platzreifekurses, welcher im deutschsprachigen Raum von den verschiedenen Golf-Landesverbänden anerkannt wird. Damit kann man sofort mit dem erlangten Handicap im Wohnland Golfturniere spielen. Fünf Tage Golf-Training (12×45 Minuten), davon 90 Minuten auf dem Academy Kurzplatz im Ortskern von Lech. Die Holiday Membership lohnt sich für alle, welche länger am Arlberg sind. (Kosten: 100 € Aufnahmegebühr, 350 € Mitgliedsbeitrag und 36 € ÖGV und VGV Abgaben).

3,2 Kilometer vom Golfplatz entfernt liegen die neun Abschlagsplätze, ein Putting-Green und eine Chipping und Pitching-Area mit Sandbunker, um sein kurzes Spiel zu verbessern oder eben seine Platzreife zu erlangen.

Größere Driving Range in Lech

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Die Driving-Range vom Golfclub Lech liegt im Ortskern von Lech.

Das Herzstück der Golf-Übungsanlage mitten in Lech sind drei Spielbahnen mit je drei Abschlägen und dazugehörigen Fahnenpositionen. Damit kann man praktisch neun unterschiedliche Löcher auch im Ortskern von Lech spielen bevor man sich auf die neun Löcher des Golfclubs Lech wagt. Als Golf-Anfänger ist man ja sehr froh über solche Übungsmöglichkeiten. Nach der Golfrunde gibt es hier noch viel anderes zu entdecken, wie zum Beispiel ein Abstecher ins Lecher Waldschwimmbad oder eine Wanderung in die Lecher Bergwelt. Oder Yoga und Spa im Hotel.

Blick auf das Grün von Loch 9. Hier spielt man direkt übers Wasser. Die letzten drei Löcher sind Par3-Löcher und man hat durchaus die Chance - egal welches Handicap - ein Par zu spielen. Fotocredit: Yvonne Wirsing
Blick auf das Grün von Loch 9. Hier spielt man direkt übers Wasser. Die letzten drei Löcher sind Par3-Löcher und man hat durchaus die Chance – egal welches Handicap – ein Par zu spielen. Fotocredit: Yvonne Wirsing

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