Freitag , November 24 2017
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Golfregeln

‚The Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews‘ (Abkürzung: R&A) wurde zur führenden Autorität des Golfsports und legt zusammen mit der USGA (United States Golfers Association) die Golf-Regeln fest.
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Die R&A beschreibt die Golfregeln so:
„Play the ball as it lies. Play the course as you find it. And if you can´t do either, do what is fairBut to do what is fair,
you need to know the Rules of Golf“

Wann werden die Regeln aktualisiert?

Alle vier Jahre werden die Golfregeln überarbeitet und überdacht und vom Deutschen Golfverband (DGV) übersetzt. Die aktuellen Regeln kann man sich auf der Website des Deutschen Golfverbandes downloaden!

Außerhalb der turnusmäßigen Überarbeitung hat man nach dem Debakel um US Open-Gewinner Dustin Johnson speziell die Golfballregel neu überarbeitet. Was passiert, wenn sich der Golfball bewegt ohne dass der Spieler dafür etwas kann? Normalerweise gab es in de Vergangenheit einen Strafschlag dafür. Ab 2017 fällt die Strafe weg.

2009 sorgte eine Golfregel im Equipment-Bereich für Aussehen: Neue Groove-Regel für Eisen ab 5! Vor ca. 100 Jahren wurden die Rillen (Grooves) auf den Schlägerköpfen für Eisen eingeführt. Fast 108 Jahre später wird die Größe der Grooves und die Schärfe der Kanten von der amerikanischen Golfvereinigung reglementiert, daß sich Profigolfer bereits ab 2010 danach richten mussten. Bei den Amateuren dauerte es ein wenig länger. Diese mussten erst ab 2014 mit sogenannten V-Grooves Turniere spielen.

Andere Länder andere Sitten?

Die Golfregeln sind global von der R&A und der United States Golfers Association festgelegt. Sonderplatz-Regeln können sich von Golfplatz zu Golfplatz unterscheiden dabei bleibt das Grund-Regelwerk jedoch einheitlich.

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Für 2019 ist eine Regelreform vorgesehen. Die größte überhaupt: Das Regelwerk wird von 34 auf 24 Regeln reduziert.

  • Suchzeit für einen Ball von fünf auf drei Minuten verkürzt
  • Fahne muss bei einem Schlag auf dem Grün nicht mehr bedient werden
  • das Fallenlassen des Balles (Droppen) muss nicht mehr aus Schulter- sondern kann aus beliebiger Höhe erfolgen
  • frei wählbare Flächen können von der Spielleitung als Hindernisse mit roten Pfählen gekennzeichnet werden
  • Viele Verhaltensweisen, die dem Charakter des Spiels nicht widersprechen, sind künftig straflos, so z. B. das versehentliche Bewegen eines Balls durch den Spieler bei der Suche, das versehentliche Treffen des Spielers, seiner Ausrüstung oder seines Caddies mit dem Ball oder das Bewegen oder Berühren von Gegenständen wie Blättern, Steinen und Stöcken im Hindernis mit der Hand oder dem Schläger
  • Entfernungsmessgeräte sind dann grundsätzlich erlaubt 

Mehr in unseren aktuellen Artikel dazu!

 

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