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Das Golfvirus ergreift immer mehr junge Menschen

Wer einmal versucht hat, einen Golfball zu schlagen und ihn dann auch satt getroffen hat, findet Gefallen an diesem Sport. Kein Wunder, dass auch auf junge Menschen das Virus übergreift. Aus der Freude, einen Ball getroffen zu haben, wird schnell Ehrgeiz. Wer zu den Besten des Sports gehören möchte, beginnt früh zu trainieren. Um in der Weltrangliste für Amateursportler voranzukommen, sind viele Reisen nötig. Sie bieten viele neue Eindrücke, sind allerdings kostenintensiv. Die finanzielle Lücke lässt sich auch für Amateure schließen. Crowdfunding ist eine Lösung, um in diesem Sport voranzukommen.

Photo by Courtney Cook on Unsplash

Golfsport verbreitet sich vermehrt in der Jugend. Um junge Sportler für den Sport zu begeistern, locken die Golfclubs Kinder und Studenten mit ermäßigten Mitgliedsbeiträgen. Dass Sportler bereits in jungen Jahren erfolgreich sein können, zeigte beispielsweise Atthaya Thitikul aus Thailand. Sie gewann 2017 im Alter von 14 Jahren das Thailand Championship, das zur European Ladies Tour gehört. Die Golferin ist damit die jüngste Spielerin, die jemals ein Profiturnier gewonnen hat. Deutschland hat beim Interesse unter Jugendlichen noch Nachholbedarf. Dies liegt sicher daran, dass Golf anders als in den USA oder in Skandinavien hierzulande nicht als Schulsport anerkannt ist.

Kosten sind überschaubar

Der Mythos, Golf sei ein besonders teurer Sport, lässt sich schnell widerlegen. Die Hersteller bieten preiswerte Einstiegsangebote für das Equipment. Selbst wer auf Komfort nicht verzichten möchte, bekommt Elektrotrolleys schon für unter 1.000 Euro. Alternativ lässt sich Equipment auch ausleihen, was vor allem für Gelegenheitsspieler eine Möglichkeit zum Sparen bietet. Wer öfter auf dem Golfplatz stehen möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Preisklassen. Ein Schlägerset muss nicht viel mehr als 200 Euro kosten. Wem das noch zu teuer ist, kann nach gebrauchtem Equipment Ausschau halten.

Die Mitgliedschaft in einem Golfclub ist nicht nur für einen elitären Kreis bezahlbar. Günstige Beiträge gibt es schon ab 750 Euro pro Jahr. Hinzu kommt eine Aufnahmegebühr, die einen ähnlichen Preis hat. Eine Vollmitgliedschaft ist für jede sinnvoll, die regelmäßig im gleichen Club spielen wollen. Alternativ zu einer Clubmitgliedschaft gibt es die Vereinigung clubfreier Golfspieler, die eine Mitgliedschaft ab 16,90 Euro pro Monat anbietet.

Ohne Platzreife geht nichts

Ohne Platzreife ist das Spiel auf einem Golfplatz für Anfänger selten möglich. Dabei gilt es zu zeigen, dass man für sich und andere keine Gefahr ist sowie die Regeln und Etikette beachtet. Die Platzreife gilt immer nur für den Golfplatz, auf dem sie abgelegt wurde. Während in Europa vielfach auf diesen Nachweis Wert gelegt wird, organisieren dies Golfclubs in den USA über Marshalls. Sie geben Hinweise und entfernen Spieler vom Kurs, wenn sie das Spiel der anderen stören.

Um das Golfspiel sicher zu beherrschen, sind einige Trainingsstunden nötig. Für Anfänger gibt es Platzreifekurse, in denen die Interessierten die Theorie und Praxis des Spiels erlernen.

Ein Handicap ist mit der Erlangung der Platzreife nicht verbunden. Das Handicap für das Spiel auf fremden Golfplätzen ist wichtig. Viele Golfclubs verlangen ein bestimmtes Handicap, um auf dem Platz zu spielen. Vor der ersten Einstufung muss der Spieler 18 Netto-Punkte über neun Löcher erreicht haben.

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