Bayerns exklusive Golf Nachwuchsschmiede: Hartl Resort Center of Excellence by Tino Schuster

5. Juni 2011 | Exklusiv Golfen | Kategorie: News

Die beiden Tourspieler Tino Schuster und PGA Professional Felix Lubenau haben sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit dem Hartl Resort das erste Jugendleistungszentrum in Bayern aufzubauen. Auch Hobby-Golfer können sich während eines privaten Intensivkurses auf der Golfanlage in Bad Griesbach wertvolle Technik-Tipps und Ratschläge zur Platztaktik holen. Ein Interview mit Felix Lubenau


Seit Anfang des Jahres betreiben Sie zusammen mit Tino Schuster das ‘Hartl Resort Center of Excellence by Tino Schuster’. Was sind Ihre Ziele?

Felix Lubenau: Unser oberstes Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein Jugendleistungszentrum aufzubauen, das über die Region hinaus bekannt wird. Unser Vorbild ist der Golf Club St. Leon-Rot. Mit seinem Jugendförderungskonzept und seinen Mannschaften trug der Club dazu bei, den Golfsport in Deutschland zu verbreiten und das Leistungsniveau des deutschen Golfsports international zu verbessern. Mit unserem Trainingscenter möchten wir talentierten Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich unter professionellen Bedingungen weiter zu entwickeln. Vor allem wollen wir das golferische Potenzial in Bayern fördern. Mit dem Hartl Resort  haben wir einen kompetenten Partner gefunden. Um das Projekt nachhaltig in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, brauchen wir aber auch Partner aus der Wirtschaft und Industrie.

Sie möchten als Kompetenzzentrum den Golfsport in Deutschland verbessern und populärer machen. Welches Konzept verfolgen Sie bei der Nachwuchsarbeit?

Felix Lubenau: Da wir beide auf der Tour gespielt haben, verfügen wir über einen großen Erfahrungsschatz. Hinzu kommt, dass wir uns perfekt ergänzen: Ich habe langjährige Erfahrung im Trainerbereich und Tino Schusters im Spielerbereich. Er war schon als 14-jähriger Deutscher Meister und kann natürlich schon deshalb den jungen Talenten eine Menge vermitteln. Meine Aufgabe ist es, die Technik der jungen Spieler zu verbessern. Tino übernimmt den methodischen Part: Wie bereitet man sich vor, wie trainiert man richtig und er vermittelt ihnen ein stückweit die Begeisterung für den Golfsport. Generell muss man sagen, dass die Mädchen und Jungs, die zu uns kommen, total motiviert sind.

Der ehemaligen Trainer des FC Bayern München, Louis van Gaal, und der Biathlon Weltmeister und Olympiasieger Fritz Fischer haben bei Ihnen trainiert. Gibt es einen Unterschied zwischen Profi-Sportlern und Hobbysportlern? Oder sind beim Golftraining alle gleich?

Felix Lubenau: Es gibt einen großen Unterschied. Bei Exleistungssportlern erkennt man sofort, dass sie sich bewegen können und ihr Köper geschult ist. Sie haben eine sehr gute Koordination. Zudem haben sie gelernt, unter Wettkampfbedingungen, also unter Stress, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und das Unwesentliche auszublenden, was für den Golfsport sehr wichtig ist. Außerdem ist es für sie selbstverständlich, dass man regelmäßig und konsequent trainieren muss. Beim Hobbysportler sieht es ganz anders aus. In der Regel hat er wenig Zeit zu trainieren. Deshalb sollte er möglichst effektiv trainieren. Hobbysportler können ihr Golfspiel auch durch allgemeines Fitnesstraining verbessern. Zum Beispiel sind koordinative Fitnessübungen gut für die Balance. Und mit einem guten Gleichgewichtsgefühl tut sich der Golfspieler beim Schwung viel leichter.

Wie sind Ihre Golf-Intensivkurse für Amateure aufgebaut?

Felix Lubenau: Bei uns gibt immer einen Trainingsteil auf der Driving-Range und einen auf dem Platz. Das Golftraining in Verbindung mit dem Spiel auf dem Platz ist deshalb so wichtig, weil dort andere Faktoren eine Rolle spielen. Schließlich wollen die Golfer ja auf der Runde besser werden und nicht auf der Driving-Range.

Welche taktischen Tipps geben Sie auf dem Platz?

Felix Lubenau: In erster Linie sind taktische Tipps von der Spielstärke abhängig. Aber für alle Golfer gilt, sich je nach Handicap einen „Spielplan“ zurechtzulegen, diesen konsequent umzusetzen und ihn auf keinen Fall zu verlassen. Auch diese Strategie ist Teil unseres Trainings, wenn wir mit den Spielern über den Platz gehen.

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