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Golf-Turniere im Jahr 2021

Mit den Olympischen Sommerspielen in Tokio ist die wahrscheinlich größte Sportveranstaltung dieses Jahres beendet und die Blicke der Golf-Fans richten sich gespannt auf die nächsten Wettbewerbe, die in diesem Jahr noch anstehen. In Japan holte Xander Schauffele für die USA Gold, wo er über die vier Runden 18 unter Par blieb. Damit setzte er sich gegen Rory Sabbatini aus der Slowakei (-17) und Cheng-Tsung Pan (-15) aus Taiwan durch. Auch bei den Damen ging der erste Platz an die USA, wo Nelly Korda (-17) vor Mone Inami aus Japan und Lydia Ko aus Neuseeland (beide -16) Gold gewann.

Golf-Turniere
Die BMW International Open als European Tour Event mussten dieses Jahr in München ohne Zuschauer stattfinden.

Bei der PGA Tour wurde kürzlich „The Northern Trust“ in New Jersey gespielt. Im Liberty National Golf Club ging es dabei um ein Preisgeld von insgesamt 9,5 Millionen US-Dollar. Bereits am Sonntag, den 22. August, sollte das Turnier beendet werden, wurde aber aufgrund der Wetterlage und den Tropenstürmen auf den darauffolgenden Montag verlegt. Titelverteidiger Dustin Johnson sowie Collin Morikawa gingen laut den Quoten der besten Buchmacher als Mitfavoriten in das Turnier, verpassten aber beide den Cut. Nach drei der vier Runden lag der Australier Cameron Smith (-16) nach einer überragenden Partie mit Jon Rahm gleichauf, während Erik van Rooyen aus Südafrika zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Rang stand. In der vierten und letzten Runde holte aber der Amerikaner Tony Finau (-20) rasant auf und sicherte sich damit den Sieg des Turniers vor Smith (-20) und Rahm (-18).

Doch auch nach dem Ende des Northern Trust müssen sich Freunde des Golfens nicht langweilen und können sich auf einige weitere Events in diesem Jahr freuen.

PGA Tour 2021

Eine Station auf der PGA Tour ist die BMW-Championship, die vom 26. bis zum 29. August in Baltimore ausgetragen wird. Sie ist damit erstmals in der Metropole im US-Staat Maryland zu finden. Zu dem hervorragend besetzten Teilnehmerfeld mit den 70 besten Spielern gehört auch Jon Rahm, der wieder einmal als Titelverteidiger antritt. Wie bei den Northern Trust, geht es auch hier um einen Preispool von 9,5 Millionen US-Dollar und zusätzlich die Qualifikation für das Saisonfinale.

Schon kurz darauf, vom 2. bis zum 5. September, steht mit der TOUR Championship schon das nächste Turnier der PGA Tour an. Im East Lake Golf in Atlanta wird Dustin Johnson als amtierender Sieger des Vorjahres seinen Titel verteidigen wollen. Sowohl das gesamte Teilnehmerfeld als auch das Preisgeld stehen noch nicht fest, werden aber innerhalb der nächsten Woche bekannt gegeben.

FaberExposize Gelpenberg Open 2021

In den Niederlanden in Drenthe findet ebenfalls ab dem 2. September das FaberExposize Gelpenberg Open 2021 im Rahmen der Pro Golf Tour statt. Unter den zahlreichen Teilnehmern sind auch einige deutsche Golfer vertreten, die bei dem Turnier um ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro spielen. Wer sich bei diesen etwas kleineren Wettbewerben durchsetzen kann, hat die Möglichkeit sich für die Challenge Tour und schließlich die European Tour zu qualifizieren. So gilt es als Sprungbrett für junge Talente.

European Tour

Bei der European Tour stehen einige spannende Turniere auf dem Programm, bei denen das große Ziel das Event in Dubai Ende November ist. Angefangen wird am 2. September bei den DS Automobiles Italian Open, die über drei Tage hinweg in Rom ausgespielt werden. 3 Millionen Euro sind im Preispool für das Turnier.

Vom 9. bis zum 12. September geht es im englischen Surrey im Wentworth Golf Club weiter, wenn die BMW-PGA Championship ansteht. Hier beträgt das Preisgeld ganze 8 Millionen Euro. Als Highlight für die Fans findet ebenfalls ein Pro-Am-Turnier statt, bei dem Prominente zum Golfschläger greifen werden. Hier darf sich auf eine großartige Atmosphäre und ein stark besetztes Feld gefreut werden.

Das nächste Event ist der 2020 Ryder Cup, der zu den prestigewürdigeren Turnieren gehört. Zu den Teilnehmern des europäischen Teams zählen unter anderem Jon Rahm, Tommy Fleetwood, Tyrrell Hatton und Rory McIlroy, die sich bereits qualifiziert haben. Anführer der Mannschaft ist der Ire Pádraig Harrington. Für das US-amerikanische Team sind Collin Morikawa und Dustin Johnson bereits fest eingeplant. Ein hochkarätig besetzter Wettbewerb, den Golf-Fans keinesfalls verpassen sollten.

Ende September bis Anfang Oktober heißt die nächste Station Schottland, wo es beim Alfred Dunhill Links Championship um einen Preispool von 5 Millionen Euro geht. Auch dieses Turnier zählt in die Wertung des „Race to Dubai“ und wird auf dem historischen Old Course in St. Andrews ausgetragen.

Im Oktober warten zwei weitere Termine in Spanien auf die Spieler. Die ACCIONA Open de España finden ab dem 7. bis zum 10. Oktober statt und werden in Madrid ausgetragen. Bei dem Turnier geht es um insgesamt 1,5 Millionen Euro, der Sieg hier ging bei den letzten beiden Austragungen jeweils an Jon Rahm.

Eine Woche darauf folgen die Estrella Damm N.A. Andalucía Masters in Sotogrande. Im vergangenen Jahr gewann der US-Amerikaner John Catlin das Turnier vor dem deutschen Martin Kaymer. Neben den Punkten für Dubai geht es hier um einen Preisgeld von 3 Millionen Euro.

Ende Oktober, vom 28. bis zum 31., finden in Shanghai die jährlichen WGC – HSBC Champions statt, bei denen es stets ein hervorragend besetztes Teilnehmerfeld gibt. Zudem ist es das profitabelste Turnier in Ostasien mit Preisgeldern von insgesamt 10,5 Millionen US-Dollar.

Als großes Highlight und Saisonfinale der European Tour darf sich auf die DP World Tour Championship in Dubai gefreut werden. In den Jumeirah Golf Estates, geht es am 18. November über vier Tage hinweg um 9 Millionen US-Dollar, von denen der Sieger einen relativ großen Anteil bekommt. Darüber konnte sich im vergangenen Jahr der Engländer Matthew Fitzpatrick freuen, der sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten durchsetzte.

Es stehen also noch einige spannende Turniere an, die Golf-Fans nicht verpassen sollten und die sicherlich die ein oder andere Überraschung bereithalten.

LESETIPP

St. Andrews gilt als die Geburtsstätte des heutigen Golfsports.

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