Sonntag , September 15 2019
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Golf-Fitness im Winter: Liegestütz mit Aufdrehung

Diese Serie zeigt wichtige Trainingsübungen für Golfer, die in der kalten Jahreszeit helfen sich auf die kommende Saison gut vorzubereiten. Eine allgemein gültige Wiederholungszahl vorzugeben ist durch unterschiedlichen Voraussetzungen nicht möglich. Allerdings ist bei Übungen mit dem eigenem Körpergewicht meistens eine gute Belastungsintensität, einfach drei Mal so viele Wiederholungen wie möglich zu machen. Die Pause zwischen den Sätzen (eine Wiederholungsserie = ein Satz) sollte zwischen 60 – 90 Sekunden betragen. Wenn man nicht in der Lage ist zehn Wiederholungen einer Übung am Stück zu machen, ist das Ziel insgesamt 20 Wiederholungen zu absolvieren. Wie viele Pausen dabei eingelegt werden, spielt dann keine Rolle mehr. Ein zwei- bis dreimaliges durchführen der Übungen pro Woche ist zu empfehlen. ÜBRIGENS: Tiger Woods macht diese Übung mit Aufdrehung mit Hanteln!

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Im Gegensatz zu den bestehenden Meinungen bildet der Körper keine gerade Linie! Fotocredit: Thorsten Busch

Liegestütz ist eine bekannte Übung und für die Körperspannung, die Brustmuskulatur sowie den Trizeps auch eine sehr effektive. Wichtig ist dabei aber die richtige Ausführung. In der Ausgangsposition stützt man sich auf den Händen und auf den Zehenspitzen ab. Die Hände sind dabei ungefähr auf Brusthöhe. Liegen Probleme mit dem Handgelenk vor, kann man auch eine Faust bilden und sich darauf abstützen. Falls dies an den Knöcheln schmerzt, einfach ein Kissen drunter legen. Im Gegensatz zu den bestehenden Meinungen bildet der Körper keine gerade Linie! Die Hüfte ist in der Ausgangsposition auf Schulterhöhe. Dadurch ist die Bauchmuskulatur deutlich stärker gefordert und der Rücken muskulär stärker gestützt. Je weiter die Hände auseinander sind, desto höher ist der Schwierigkeitsgrad. Eine sehr enge Handstellung führt zu einer anteilig größeren Belastung des Trizepses. In der Bewegung werden dann die Arme gebeugt bis die Brust kurz vor dem Boden ist und dann wieder gestreckt. Während man die Arme beugt, sollte darauf geachtet werden, dass die Ellenbogen nicht nach außen zeigen und eng am Körper geführt werden.

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Für fortgeschrittene Sportler gibt es die Möglichkeit sich im Anschluss an die Aufwärtsbewegung weiter aufzudrehen und abwechselnd einen Arm nach oben zu strecken.

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