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Augusta Golf 2014: Ohne Tiger Woods, Mickelson noch in der Schwebe

Tiger Woods musste sich auf Grund seiner Rückenschmerzen einer OP unterziehen. Augusta und sein 5. ‚grünes‘ Jacket hat sich damit für den Profigolfer für dieses Jahr erledigt. Zweiter Wackelkandidat ist Phil Mickelson. Nach 22 Jahren teete er vor zwei Wochen bei den Valero Texas Open auf und musste nach Runde drei wegen starker Muskel-Schmerzen im Bein aufgeben. Bei den Houston Open dieses Wochenende sieht man seine Probleme beim Aufheben des Balls auf dem Grün. Bereits ohne Tiger ist Augusta nicht das Turnier, was viele sich gewünscht haben. Sagt noch Mickelson ab, fehlen gleich zwei der Golf-Celebrities?

Loch-14-Augusta
Tiger letztes Jahr an Loch 14.

Tiger hatte dieses Jahr bereits ein paar Wochen frei und trainierte bereits für Augusta. Bereits im Februar konnte man während der Profiturniere Tiger ansehen, dass etwas nicht stimmt. Er holte sichtlich unter Schmerzen seine Golfbälle vom ‚Green‘. Vor zwei Wochen erzählte er überraschend auf einer Pressekonferenz, dass er nicht mehr in der Lage sei, Bälle zu schlagen. ‚Chippen und Putten. Mehr ging nicht‘, sagte Tiger. Letzte Woche spekulierten noch viele, dass Tiger die verrücktes Sachen gemacht hat. Natürlich ist er keine 32 Jahre mehr und seinen Körper haben wir nach seiner Knie-OP nicht mehr 100prozentig im Einsatz gesehen. Eigentlich hat er seit seinem Frauen-Skandal im Jahre 2009 zu seiner ‚alten‘ Erfolgs-Form nicht mehr zurück gefunden. Ob er dies überhaupt jeh wieder erreichen wird? 

Nach der Arnold Palmer Invitational brachte es Graeme McDowell auf den Punkt, denn vor den Journalisten deutete er an, dass Woods seine Sieger-Aura verloren hätte. ‚Diese Art von Ausstrahlung, unbesiegbar zu sein, ist nicht mehr so stark wie sie einmal war.‘ Dieser Kommentar sorgte vor zwei Wochen für weltweite Schlagzeilen. McDowell twitterte darauf: ‚Ich wurde von den Journalisten in Bay Hill 90 Prozent nur über Tiger befragt. Viele meiner Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen worden.‘ Mit der Aura hat er aber trotzdem recht, obwohl Tiger Woods die No. 1 vor Adam Scott und Henrik Stenson auch 2014 ist. Zehn Jahre (nicht am Stück) führt er die OWGR-Liste (Official World Golf Ranking) an. 

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