Mittwoch , September 19 2018

Adam Scott

Als erster Australier erspielte sich Adam Scott 2013 das grüne Jackett in Augusta. In den letzten drei Jahren sieben Top-Ten-Platzierungen bei Major-Turnieren machen den Australier auch 2014 zum ‘heißen’ Eisen auf der PGA-Tour. Seine Golfvita zeigt aber auch, dass er bereits mit einigen Rückschlägen kämpfen musste. Privat hat er nach einigen Beziehungen (u.a. mit Schauspielerin Kate Hudson) seine langjährige Freundin Marie Kojzar geheiratet, welche er 2001 in London kennen lernte, als die schwedische Architektin als Nanny für Ryder Cup Vize-Kapitän Thomas Björn arbeitete. 2015 wird er Papa!

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Als Markenbotschafter für Mercedes und Rolex klingelt es auch ohne Turniergewinn in Scotts Kasse. Fotocredit: Mercedes

Als Sohn einer Golferfamilie wurde Adam Scott am 16. Juli 1980 in Australien geboren. Im Alter von sieben Jahren ging es von Adelaide nach Queensland, wo er neben dem Golfsport, seine zweite Leidenschaft das Surfen entdeckte, welche er nach wie vor aktiv betreibt.

In der Kindheit wurde Adam Scott, der mit vier Jahren das Golfspiel begann, überwiegend von seinem Vater trainiert. Der Golfclubdesigner Phil Scott spielte zwar nie professionell, war aber ein Mitglied der australischen PGA. In dem Training mit seinem Vater lernte er die Basis für sein hervorragendes Golfspiel. ‚I tried to keep it simple and natural,‘ war die Leitidee seines Vater für das Golfspiel von Adam Scott. ‚As a golf pro, I appreciated the need for solid technique, but I never tried to cloud his mind with too many technical thoughts.‘

1996 begann er an der Kooralbyn International School in Queensland. Eine Einrichtung die berühmt für ihr Golfprogramm ist. Nach drei Jahren zog es ihn dann in die USA an die University of Nevada nach Las Vegas. Dort wurde er auch im Jahre 2000 zum Golfprofi.

Direkt in seinem ersten Jahr auf der European Tour, 2001, gewann er auch seinen ersten Titel auf dieser, die Alfred Dunhill Championship in Südafrika. In den darauffolgenden Jahren feierte er weiter große Erfolge. 2004 feierte er, als jüngster Spieler aller Zeiten, den Sieg beim ‚fünften‘ Major, den Player`s Championship.

Sein Aufstieg ging in den folgenden Jahren weiter. Im Jahre 2006 holte er sich das Abschlussturnier der US PGA Tour und beendete das Jahr als dritter der Geldrangliste. Ein Jahr später nahm er diese Platzierung auch in der Weltrangliste ein.

Danach folgte ein schwerer Einbruch 2009. Adam Scott spielte das schlechteste Jahr seiner Karriere. Er fiel auf Platz 76 in der Weltrangliste zurück. Insgesamt verpasste er bei 24 Turnieren zehn Mal den Cut. Die ersten zwei Turniere im Januar spielte er noch gut mit einem geteilten 18. und geteilten 2. Platz, erreichte dann aber keine Top 30 Platzierung mehr auf der PGA Tour und verpasste zwischenzeitlich 6 Cuts in Folge. Der Auslöser für dieses Seuchenjahr war wohl die Trennung von seiner damals langjährigen Freundin.

Doch zum Glück kehrte der Erfolg schon 2010 zurück und fand mit dem T2 beim Masters Tournament 2011 wieder sein erstes Highlight. Im gleichen Jahr gewann er (mittlerweile mit Stevie Williams, dem ehemaligen Caddie von Tiger Woods) die erste World Golf Championship at the Brigestone Invitational. Im Juli 2012 stand Adam Scott dann kurz vor seinem größten Karriereerfolg. Dank einer 4-Schlag-Führung galt er schon als sicherer Sieger bei The Open Championship in Lancashire. Doch mit dem ersten Majortitel vor Augen spielte Scott unfassbare vier Bogeys an den letzten vier Löchern und verpasste den Sieg um einen Schlag hinter Ernie Els.

Wer nun glaubte diese Niederlage könnte ihn in ein Loch stürzen lag falsch. Im darauf folgenden Jahr spielte er sein bisher Erfolgreichstes. Er feierte 2013 als erster Australier einen Sieg beim Masters. Selbst Greg Norman konnte sich nie das grüne Jackett erspielen und wer nach dem Verlust des Sieges bei den Open dachte, Scott könnte nerven Schwach sein lag falsch. Mit einem 25-Fuß Put erkämpfte er sich das Stechen, gegen Angel Cabrera, dem Sieger von 2009. Am zweiten Extraloch lochte er dann einen 12-Fuß Put zum größten Sieg seiner Karriere. Im gleichen Jahr erreichte er noch den geteilten 3. bei den Open und den geteilten 5. beim PGA Championship. Damit schaffte er in den letzten drei Jahren 7 Top-Ten-Platzierungen bei Major-Turnieren. Nur bei den US Open schaffte er dies noch nicht.

Durch die Verletzungspause von Tiger Woods und sein Sieg beim Crowne Plaza Invitational at Colonial wurde er im Mai 2014 zur Nummer 1 der Golfweltrangliste. 2016 siegte Adam Scott bei zwei Turnieren in zwei Wochen, darunter auch ein WGC. 2017 spielte der Australier bereits zum achten Mal im Presidents Cup .

Highlights vom Masters 2013

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