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EPD Tour 2011: Deutscher Doppelsieg bei Tat Golf Classics

90 Professionals waren zum Tour-Auftakt in Belek angetreten, wo sie erstmals den Platz  Tat Golf Belek International spielten. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg sicherte sich PGA Golfprofessional Christoph Günther den Titel der Tat Golf Classic, des ersten Turniers der EPD Tour 2011. Das Winter-Training mit seinem Coach Marc Amort hatte sich ausgezahlt. Im türkischen Belek setzte sich der 35-Jährige aus Oberammergau mit 10 unter Par und drei Schlägen Vorsprung vor Maximilian Glauert (-7) durch. Beide machten damit einen deutschen Doppelsieg perfekt.

Herzlichen Glückwunsch an Christoph Günther!

Am Ende des ersten EPD-Tour-Turniers 2011 waren es drei Schläge, welche Christoph Günther vom Zweitplatzierten trennten. Maximilian Glauert hatte seine Schlussrunde mit zwei Birdies, Christoph Günther das Turnier mit einem Bogey beendet. Mit einer 66er Runde hatte sich Christoph Günther bereits am ersten Tag an die Spitze des Feldes gesetzt, abgesehen von einem einzigen Bogey auf dem Platz von Tat Golf Belek International fehlerfreies Golf gezeigt: ‚Ich habe im Winter sehr gut und konzentriert gearbeitet‘, so Günther, ‚andererseits über Weihnachten auch das erste Mal seit Jahren zwei Wochen Urlaub gemacht, ganz ohne Golf.‘ Beides stärkte offenbar sein Spiel, denn weder Gewitterunterbrechungen noch die starke Konkurrenz konnten ihn aufhalten. Runde 2 schloss er mit 69 Schlägen ab, und auch mit der 71 am Finaltag blieb er unter Par. 2011 will er sich ganz auf die EPD Tour konzentrieren und sich zurück auf die Challenge Tour kämpfen, wo er 2009 mit dem Gewinn der Kärnten Golf Open seinen größten Sieg gefeiert hatte.

Bereits ab Freitag steht mit der Sueno Dunes Classic das zweite von drei Turnieren in der Türkei auf dem Programm; in drei Runden geht es auch dort um 30.000 Euro. Und es kann gut sein, dass Christoph Günther seine Spitzenposition in der EPD Tour Order of Merit, die er nun mit den 5000 Euro Sieger-Preisgeld der Tat Golf Classic anführt, weiter ausbaut: Bereits 2008 hatte er die Sueno Classic für sich entschieden, kennt den Platz also bestens und geht mit dem entsprechenden Optimismus auch dort an den Start.

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