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Golf Masters Augusta 2011: Spannendste Finale aller Zeiten, Grüne Jacket für Charl Schwartzel

Der Final-Sonntag des 75. US-Masters im ehrwürdigen Augusta Golfclub war das spannendste Finale in der Geschichte des Masters, denn im 10-Minuten-Takt wechselten die Namen am Leaderboard. Nach drei Golftagen sah es so aus, daß Golf-Youngster Rory McIlroy sich den Masters-Titel holen würde, doch mit -4 landete er am Finalsonntag schlußendlich auf den geteilten 15. Platz. Tiger Woods kam mit -10 auf den geteilten 4. Platz, lag damit nur vier Schläge hinter Masters-Gewinner Charl Schwartzel und konnte als bester Amerikaner glücklich vom Platz gehen. Der einzige Deutsche im Feld, Alex Cejka, erreichte mit -2 den geteilten 35 Platz.

Tiger Woods kann mit nur vier Schlägen Unterschied zum Masters-Gewinner Charl Schwartzel zufrieden sein.

Eigentlich dachten alle, daß Golf-Youngster Rory McIlroy seine Führung auch am Finalsonntag ausbauen könnte. Doch nach 54 Löchern landete der Abschlag des 21-Jährigen bei Loch 10 zu weit links, danach lief es für ihn schlecht. Es folgte ein weiterer schlechter Schuss, dann noch einer und schlußendlich beendete er das Loch mit einem Triple-Bogey. Es folgte ein Bogey, dann ein Doppel-Bogey. Man sah dem jungen Nordiren förmlich die Enttäuschung im Gesicht an: ‚Es ist sehr enttäuschend, was heute passiert ist‘, antwortete McIlroy den Journalisten.

Es folgte ein absolut verrücktes Masters-Finish, denn nur 90 Minuten vor dem letzten Putt änderte sich das Leaderboard ständig und kein Kommentator vermochte zu sagen, wer das Masters gewinnen könnte.

Und keiner hatte den 26-jährigen Charl Schwartzel aus Südafrika auf den Radar, welcher sich mit -14 das ‚Green Jacket‘ holte. Zwischenzeitlich schaute es sogar so aus als ob Tiger Woods sein fünftes ‚grünes‘ Jacket bald in den Schrank hängen könnte. Nach einer schlechten dritten Runde mit 74 Schlägen sah es sogar so aus als ob Tiger es nicht aufs Leaderboard schaffen könnte. Dann drehten die anderen Spieler auf:

Geoff Ogilvy spielte auf einmal fünf Birdies in Folge und lag 10 unter. Dem Amerikaner Van Pelt gelang ein Eagle bei beiden Par 5 und auf einmal lag er 8 unter.

Der Australier Adam Scott war dann der erste Spieler, welcher mit -12 den Platz verließ und kurz das Leaderboard anführte. Am Ende teilte er sich den zweiten Platz mit Landsmann Jason Day, welcher die ersten beiden Tage McIlroy verfolgte.

Unterdessen spielte Schwartzel solide mit 10 Pars in Folge. Mit 69, 71 und einer 68er-Runde schaffte er am Finalsonntag mit 66 Schlägen seine beste Runde. Golfkommentatoren sprachen vom ‚wildesten‘ Masters in der Golfgeschichte.

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