Dienstag , November 19 2019
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Rasenlüftung

Damit der Golfplatz stets einen optimalen Rasen aufweist, bedarf es einer umfassenden Pflege. Neben dem Mähen spielt insbesondere das Lüften eine entscheidende Rolle. Dabei wird etwaiges Unkraut entfernt und Regenwasser kann besser ablaufen. Als Privatmensch kann man sich für seinen eigenen perfekten Rasen zum Glück einiges abschauen, denn die Greenkeeper ‚kochen auch nur mit Wasser‘. 

Perfekter Rasen durch richtige Rasenlüftung
Perfekter Rasen durch richtige Rasenlüftung.

Greenkeeper bedienen sich vieler Hilfsmittel, welche es natürlich auch für den Privatmann gibt. Zum Beispiel mit Hilfe eines Rasenlüfters kann aus der Rasenfläche des Golfplatzes eventuelles Unkraut zuverlässig entfernt werden. Beim Lüften wird der Rasen oberflächlich verletzt. Es entstehen also viele kleine Löcher, die dafür sorgen, dass Sauerstoff besser zu den einzelnen Grashalmen gelangen lassen. Weiterhin wird durch das regelmäßige Lüften mehr Licht an das Gras gelassen, was zu einer gesunden Entwicklung beiträgt. Der Rasenlüfter legt im Erdboden kleine, oberflächliche Löcher an, die dazu beitragen, dass Regenwasser rascher in den Boden eindringt. Kann das Regenwasser im Boden versickern, wird der gefährlichen Staunässe vorgebeugt.

Verschiedene Bauweisen für jeden Bedarf

Auf einem Golfplatz muss eine relativ große Rasenfläche mit dem Rasenlüfter behandelt werden. Wichtig ist bei der Auswahl daher vor allem der richtige Antrieb. Neben den manuellen Rasenlüftern, die insbesondere im privaten Garten Anwendung finden, haben sich die Modelle mit Benzin- und Elektromotor durchgesetzt. Auf den Golfanlagen müssen weite Strecken zurückgelegt werden. Das gelingt am besten mit einem Rasenlüfter mit Verbrennungsmotor. Durch das Benzin, das in einem kleinen Tank immer mit dabei ist, können auch Flächen problemlos bearbeitet werden, in deren Nähe sich keine Steckdose befindet.

Gerade auf Golfplätzen bedarf es einer umfassenden Ausstattung der Rasenlüfter. Doch auch hier gibt es enorme Unterschiede, wie ein Rasenlüfter Test von Gartenspring zeigt. Dabei bestätigt der Test noch einmal, dass alle vier Ausführungen ihre Vor- und Nachteile haben. Entscheidend ist immer, welche Flächen damit behandelt werden sollen. Die Tester empfehlen daher immer, die Kaufentscheidung von individuellen Kriterien abhängig zu machen. Neben dem Antrieb und dem Gewicht des Rasenlüfters spielen auch Messeranzahl und Volumen des Fangkorbs eine wichtige Rolle. Gerade bei Letzterem muss zwingend eine Abstimmung mit der zu behandelnden Rasenfläche erfolgen.

Große Unterschiede zwischen Rasenlüftern

Der Rasenlüfter Test zeigt weiterhin große Unterschiede zwischen den Geräten. Aufgrund der Leistung, einer flexiblen Nutzung und dem recht günstigen Preis haben sich in dem aktuellen Test gleich zwei Modelle von AL-KO durchsetzen können. Der Testsieg geht den Ergebnissen zufolge an das Modell 112800 Combi Care 38E, das für weniger als 100 Euro im Online-Handel zu finden ist. AL-KO bietet sein Modell mit zwei unterschiedlichen Antrieben an. Neben dem umweltfreundlichen Elektromotor steht für große Flächen wie den Golfplatz die Variante mit Benzinmotor zur Verfügung. Er ist ein wenig leistungsstärker und kann vor allem überall eingesetzt werden, wo er gebraucht wird.

Auch auf dem zweiten Platz befindet sich ein Modell von AL-KO. Hier hat sich der Combi Care 38 P Comfort mit Box durchgesetzt. Er ist mit knapp 265 Euro deutlich günstiger. Doch der Mehrpreis macht sich bezahlt, denn der Rasenlüfter kann nicht nur lüften, sondern auch den Golfplatz vertikutieren. Der dritte Platz geht an den Einhell Elektro Vertikutierer-Lüft RG-SA 1433, der sich ebenso als Kombi-Gerät gut schlägt und sowohl zum Vertikutieren als auch zum Lüften verwendet werden kann.