Donnerstag , Dezember 13 2018
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Drama für Spieth – Willett gewinnt Masters – Langer 24

Drama für Jordan Spieth. Diesen Sieger hatte niemand auf der Rechnung. Am Ende kommt es meist anders, so mal wieder beim Finalabend in Augusta. Der Engländer Danny Willett hat das Masters der Golf in Augusta gewonnen. Spitzenreiter Und Titelverteidiger Jordan Spieth (USA) zerlegte innerhalb 15 Minuten mit einer 7 am Par drei Loch seinen ganzen Vorsprung. Der aussichtsreiche Bernhard Langer rutschte auf Platz 24 ab.

Augusta (Masters) – Danny Willett heißt der Überraschungssieger beim 80. Masters der Golfer in Augusta. Der 28 Jahre alte Engländer spielte am Sonntag auf dem Par 72-Kurs des Augusta National Golf Clubs eine fantastische 67er Schlussrunde.

Masters-Champion
Danny Willett ist der Sieger des 80. Masters im Augusta National Golf Club. Foto: Erik S. Lesser

Vierundzwanzigster
Bernhard Langer bedankt sich nach seiner Schlussrunde beim Publikum indem er die Mütze zieht. Foto: Erik S. Lesser

Einbruch
Jordan Spieth zeigte auf der Schlussrunde Nerven. Foto: Tannen Maury

Überraschungssieger
Danny Willett ist erst der zweite Engländer, der sich das berühmte grüne Jackett überziehen konnte. Foto: Tannen Maury

Vorjahressieger
Auf der Schlussrunde lag Jordan Spieth nach neune Löchern noch fünf Schläge vorn. Foto: Tannen Maury

Abgerutscht
Bernhard Langer büßte bereits früh seine Chancen auf den Titel ein. Foto: Andrew Gombert

Schwache Runde
Martin Kaymer beendete das Masters auf Rang 49. Foto: Andrew Gombert

Willett hatte letztlich mit einem Gesamtergebnis von 283 drei Schläge weniger als sein Landsmann Lee Westwood und der amerikanische Titelverteidiger Jordan Spieth. «Ich kann es immer noch nicht begreifen. Es war natürlich ein besonderer Tag für mich», freute sich Willett. Er ist nach Nick Faldo der zweite Engländer, der sich das berühmte Grüne Jackett überziehen konnte. Dabei war sein Start an der Magnolia Lane lange Zeit unsicher. Am 30. März kam Sohn Zachariah James zur Welt. Erst als Ehefrau Nicole zustimmte, flog Willett nach Augusta.Auf der Schlussrunde profitierte er vom Einbruch des souverän führenden Spieth. Der Texaner lag nach neun Löchern noch mit fünf Schlägen vorn und hatte die große Chance, als vierter Spieler der Masters-Geschichte seinen Vorjahres-Titel zu verteidigen. Zwischen den Bahnen zehn und zwölf verlor Spieth jedoch sechs Schläge. «Das waren sehr schwere 30 Minuten für mich, die ich hoffentlich nie wieder erleben werde», meinte der 22-Jährige. Auf dem Par 3-Loch der zwölften Bahn benötigte Spieth insgesamt sieben Schläge.

Bernhard Langer, der als Dritter mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Spieth die Schlussrunde begann, büßte bereits früh alle Chancen auf einen dritten Sieg in Augusta ein. «Die ersten drei Tage waren wirklich sehr, sehr positiv. Ich habe auch heute nicht so schlecht gespielt, die Putts gingen nicht rein. Das war der Unterschied», bilanzierte der 58-Jährige.Durch eine 79 rutschte Langer mit einem Gesamtergebnis von 294 Schlägen auf Platz 24 ab. Martin Kaymer verabschiedete sich mit einer Par-Runde und Platz 49. (DPA) 

 

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