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Welcher Elektro Golf Trolley ist der richtige? Motocaddy S3 im Test

Smart über die Fairways mit dem Motocaddy S3 2013

Welcher Elektro Golf Trolley ist der richtige? Diese Frage stellen sich viele Golfer jeden Tag aufs neue. Die Bandbreite bei den E-Trolleys reicht von billig bis teuer, von schick bis sportlich und von solide bis schnell kaputt. Den Klassiker unter den Golf Trolleys kennt nahezu jeder Golfer – die Carts unter dem Namen Jucad  – made in Germany garantieren höchste Zuverlässigkeit und optische Vielfalt, wie es kaum ein Hersteller bietet. Mehr über die aktuellen Jucad-Carts im Jucad Cart Special. 

Im Haus  Motocaddy  ist die S3 Linie das Highlight, welchen wir uns genauer angeschaut haben. Funktional, gute Features und einem digitalen Infocenter, welches dem Zeitgeist entspricht.

Man hat konsequent und stetig am Produkt gearbeitet und vor allem im Mutterland England ist Motocaddy Marktführer. Seit Start vor etwa 10 Jahren durchlaufen die Caddies den härtesten Test durch die eigene Geschäftsleitung, denn hier treffen die Meinungen von Singlehandicappern auf die Meinung eines Teaching-Pros. Schön geredet wird hier nichts sondern Prioritäten gesetzt. So zum Beispiel überzeugt ein schneller und effektiver Auf- bzw. Abbau von weniger als 30 Sekunden, bei einem Gewicht von cirka 11 Kilo (beim S3 Pro DHC – ohne DHC nur 8.9kg) , welches den Cart auch für Frauen attraktiv macht.

Hervorzuheben ist dass es hier mal ein E-Cart-Hersteller geschafft hat, dass das Bag während der Runde sich nicht permanent auf eine Seite dreht, sondern dank der justierbaren Halterung  und den Gummizügen auch nach 18 Loch noch so sitzt wie beim Start.

Highlight des ‚Unterstatement Trolley’ ist das digitale Infocenter. Das Farbdisplay zeigt alle wichtigen Features und Informationen auf einen Blick. Von der aktuellen Uhrzeit bis zur aktuellen Rundendauer, bis zur Geschwindigkeit. Aber auch Längenermittlung ist mit dabei, vom aktuellen Schlag, wie lange der Wagen im Gesamteinsatz ist oder einfach  nur wie viele Meter heute schon gelaufen wurde.

 

Unterhalb des Displays ist das Multiwheel wie es BMW Fahrern als iDrive geläufig sein wird. Mit dem Multiwheel erfolgt die Steuerung – ganz intuitiv und simple Start / Stopp und langsamer und schneller. Intuitiver hätte man das nicht lösen können. Auch die Einstellung der Distanzautomatik 5 Meter – 60 Meter ist praktisch und wie ein iPhone so intuitiv zu bedienen. 60 Meter fährt der Trolley ganz alleine bspw. wenn man vor dem grün den Trolley rechts weg zum nächsten Abschlag senden will.

Wir sind positiv überrascht von dem Motocaddy S3 Pro DHC  und finden, hier haben die Hersteller ein solides Ergebnis erzielt. Es handelt sich nicht um einen aufgeladenen Schnickschnack Trolley,  sondern um einen soliden Cart, der einem Spaß auf der Runde bereitet und auch den Spaß bei der Bezahlung nicht verdirbt.

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Unser Fazit:
  • intuitive Steuerung dank Multiwheel
  • der Motocaddy S3 Pro  bietet die meisten Features unter den Elektro Golf Trolleys
  • Best Value for Money: Mit einem Preis von etwas über 1.000 € kann kein anderer Hersteller mithalten (S3 Pro 1099€  und S3 Pro DHC 1299€)
  • Die schnelle und effiziente Auf- und Abbau Mechanik verdient einen Orden

Sachen, die Motocaddy weiterentwickeln sollte:

  • Das Farb-Display sollte man auch manuell ausschalten können, um Akku Laufzeit zu sparen. Der Cart hält 36 Loch bevor man ihn wieder ans Stromnetz hängen muss. Vielleicht würde er sonst noch länger halten.
  • Das ein oder andere Farb-Feature an Personalisierung  – man kann die Räder in schwarz, weiß und rot bestellen.
  • Eine Geschwindigkeitsstufe mehr,  für die Speed-Golfer

hier zum Video von exklusiv-golfen.de


Die  Funktionen des Motocaddy S3 Pro DHC  im Detail:

Funktionen:

• DHC (Down Hill Control) Bergabbremssystem  (es gibt den S3 auch ohne DHC – nur notwendig auf hügeligen Golfanlagen)
• 2-Motorentechnik für jedes Antriebsrad
• Digitale neunstufige Geschwindigkeitskontrolle   (im Test haben wir zwischen Stufe 7 und 8 uns permanent bewegt)
• Display mit Anzeige Geschwindigkeit/Akku/Uhrzeit  (hilfreich und auch bei Sonne immer noch gut zu erkennen)
• Lost-Ball-/Runden-Timer
• Sporträder mit Freilauffunktion  (Die Freilauffunktion ist wichtig, sollte einem der Akku im Stich lassen, über die Freilauffunktion wird der E-Trolley zum normalen Push Trolley)
• S3 Pro Flash Optik
• Patentierte USB Schnittstelle
• Distanzangabe Drive, Annäherungsschlag
• Distanz Golfrunde km, Gesamtentfernung in km
• Pin-Lock Wegfahrsperre (wichtiges, gutes Feature)
• Distanzstufenautomatik ADC 5 – 60
• Spureinstellung Geradeauslauf  (Manuelle Justierung möglich)
• Zentrale Trennstelle für Faltvorgang
• Erhältliche Farben: Schwarz, Titan Silber, Alpin Weiß

Technische Daten:

• Gewicht S3 PRO LITHIUM DHC: 10,8 kg (o. Akku)  mit Akku cirka 12 Kg
• Ladegerät: 14,8V 5A – Vollladung Lithium Akku in 5 Stunden
• Akkukapazität ausreichend für bis zu 27 Loch Spiel je nach Platzbeschaffenheit und Zuladung
• Maße zusammengeklappt: 87 x 57 x 34 cm ( L x B x H )

DHC (Down Hill Control)

Mit dem in 2010 erstmalig eingeführten DHC (Down Hill Control) Bergabbremssystem ist der S3 Pro Lithium DHC auch in den schwierigsten Bergabpassagen ohne Rutschgefahr navigierbar. Durch die 2-Motorentechnik wird jedes Antriebsrad einzeln angetrieben. Die moderne Steuerelektronik verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder auch in Schräglagen. DHC ist keine Feststellbremse.

DHC bedeutet:

• Sichere Bergabfahrt ohne Rutschgefahr
• Kein Durchdrehen der Antriebsräder
• Spurtreue Fahrt auch in Schräglagen

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