Montag , November 30 2020
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Isabel Hopp betritt das Golf-Charity-Parkett

Lange mussten alle warten, bis nun kurzfristig – aufgrund der aktuellen Corona-Situation – entschieden werden konnte, das geplante Charity-Golfturnier durchführen zu können. Rund 100 Golferinnen und Golfer sind der Einladung der Schirmherrin und Initiatorin des Turniers, Isabel Hopp, gefolgt und zeigten neben sportlicher Leistung auch einen außerordentlichen Einsatz für den guten Zweck – am letzten Tag im Juli 2020.

v.l.n.r. Prof. Dr. Georg Hoffmann, Petra Köllner-Kleinemeier, Isabel Hopp. Fotocredit: Ellen Klose

Nach der Siegerehrung konnten Isabel Hopp sowie der Geschäftsführer des Golfclubs St. Leon-Rot, Eicko Schulz-Hanßen, der Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Petra Köllner-Kleinemeier, einen Spendenscheck über sage und schreibe 100.000 € überreichen.

Wie ein Golfturnier Mut machen kann

Beim ersten Charity-Turnier zugunsten der Stiftung ‚COURAGE für chronisch kranke Kinder“ am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg im Golf Club St. Leon-Rot kamen über 100.000 € Spenden zusammen! Isabel Hopp (Schwiegertochter von Dietmar Hopp, welche mit seinem jüngsten Sohn Daniel – 40 – verheiratet ist) machte deutlich, welche Bedeutung für sie die Arbeit der Stiftung COURAGE hat: „Gerade Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen haben einen extrem schweren Start ins Leben und sollten daher unsere bestmögliche Unterstützung erhalten. Ich bin froh, dass wir nun trotz der vergangenen Corona-Monate dieses wichtige Charity-Turnier durchführen konnten und somit einen gemeinsamen Beitrag zur Förderung der bedeutsamen Arbeit der Stiftung COURAGE leisten können.“

Eicko Schulz-Hanßen stellt in seiner Begrüßung der Abendveranstaltung ebenfalls noch einmal die Bedeutung dieses Turniers heraus: „Der Golfclub St. Leon-Rot freut sich mit diesem ersten Charity-Turnier mit Abendveranstaltung nach der Corona-Pause den sportlichen Anlass für den guten Zweck zu nutzen, um Spendengelder für die Stiftung COURAGE zu sammeln.“ Teamgeist zeige sich hierbei eben nicht nur beim gemeinsamen Golfen, sondern besonders beim Einsatz der Spieler für die gute Sache, so Schulz-Hanßen.

Professor Georg Hoffmann, geschäftsführender Direktor der Kinderklinik und Gründer sowie stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender von COURAGE, vermittelte in seiner Rede eindrucksvoll die notwendige Arbeit der Stiftung: „Mit den Projekten der Stiftung möchten wir Kinder, die zeitlebens mit einer chronischen Erkrankung leben müssen, auf vielfältige Weise unterstützen und ihnen Mut für die Zukunft geben.

Unterstützung von der Dietmar Hopp Stiftung

So können dank Spendengeldern beispielsweise die regelmäßigen Besuche der Klinikclowns auf den Stationen finanziert werden oder jährliche Ferienkuren für nieren- und leberkranke Kinder unter Begleitung von Klinikpersonal angeboten werden. Auch die Forschung wird unterstützt, und Personalmittel wie beispielsweise für eine psychologische Begleitung für Familien mit Kindern in palliativer Pflege werden dank COURAGE finanziert. All dies wäre ohne die Stiftung COURAGE und ohne ein solch großartiges gesellschaftliches Engagement wie an diesem Turniertag nicht möglich.“

Er dankte in diesem Zusammenhang Isabel Hopp und der gesamten Familie für ihren beispielhaften Einsatz für die Stiftung COURAGE und das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Heidelberg. Ein ausnahmslos erfolgreicher und gelungener Turniertag ging bei bester Stimmung und einem anschließendem Abend-Empfang auf der Terrasse des Golfclubs zu Ende. Mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung wurde das Golf-Charity-Turnier möglich!

Über die Stiftung „COURAGE für chronisch kranke Kinder“

Chronisch kranke Kinder haben bedingt durch ihre Erkrankung schon in jungen Jahren zahlreiche Einschränkungen im Lebensalltag. Die Diagnose einer chronischen Erkrankung ist ein einschneidendes Erlebnis und kann zu einer großen Belastung für die ganze Familie werden. Das Leben verändert sich grundlegend. Diagnostik und Therapie bestimmen den Tagesablauf. Es gibt Ängste und Verzweiflung, Schwierigkeiten und Probleme, mit denen Eltern und Patienten immer wieder zu kämpfen haben.
Bereits im Jahr 2002 wurde „COURAGE für chronisch kranke Kinder“ am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg ins Leben gerufen.

Im Herbst 2018 ist die Initiative in die gleichnamige Stiftung COURAGE übergegangen. Sie verfolgt unverändert das Ziel, zusätzliche Leistungen speziell für chronisch kranke Kinder in Ergänzung zu den medizinischen Leistungen umzusetzen. So besuchen beispielsweise seit Jahren die Klinikclowns sowie die Zooschule des Heidelberger Zoos die Patientinnen und Patienten in der Klinik. Mit dem Projekt „Fit für die Schule“ werden chronisch kranke Vorschulkinder mit häufigen und langen Klinikaufenthalten bestmöglich unterstützt und in ihrer Entwicklung gefördert, so dass sie beim Schulstart die gleichen Voraussetzungen mitbringen wie gesunde Kinder.

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