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Golf & Mystik in Irland: Sechs Kraftorte, die jede Golfreise bereichern

Mit mehr als 400 Golfclubs und rund einem Drittel aller natürlichen Links Courses weltweit gehört Irland zu den faszinierendsten Golfdestinationen überhaupt. Doch wer ausschließlich wegen der spektakulären Fairways auf die grüne Insel reist, verpasst eine zweite, fast mystische Seite Irlands. Zwischen legendären Golfplätzen liegen jahrtausendealte Kultstätten, Klosterinseln und Landschaften voller Mythen – perfekte Ziele für einen freien Nachmittag nach der Golfrunde.

Kaum ein Land übt auf Golfer eine vergleichbare Anziehungskraft aus wie Irland. Legendäre Linksplätze, spektakuläre Küstenlandschaften und eine herzliche Gastfreundschaft machen jede Runde zu einem besonderen Erlebnis. Wer den Golfschläger nach der Runde ins Bag stellt, entdeckt oft eine zweite Seite der Insel.
Wer einige Tage auf der grünen Insel verbringt, entdeckt zwischen Atlantikküste, sanften Hügeln und alten Klöstern Orte, deren Geschichte teilweise über 5.000 Jahre zurückreicht. Kraftorte, an denen Natur, Geschichte und irische Mythen bis heute präsent sind – und die sich hervorragend mit einer Golfreise verbinden lassen.

Golf Irland
 Auf Skellig Michael lebten bereits im 6. Jahrhundert irische Mönche in steinernen Bienenkorbhütten. Die spektakuläre Klosterinsel vor der Küste von County Kerry wurde später als Drehort für Star Wars: Die letzten Jedi weltbekannt. Foto: Valerie O’Sullivan / Tourism Ireland

1. Brú na Bóinne – Wenn Sonnenlicht Geschichte schreibt

Nur rund 50 Kilometer nördlich von Dublin liegt mit Brú na Bóinne eines der bedeutendsten prähistorischen Monumente Europas. Das Ganggrab Newgrange entstand vor mehr als 5.000 Jahren und ist damit sogar älter als Stonehenge oder die Pyramiden von Gizeh.

Berühmt wurde die Anlage durch ihr faszinierendes Lichtphänomen: Zur Wintersonnenwende fällt die aufgehende Sonne exakt in die Grabkammer – ein Schauspiel, das bereits die Menschen der Steinzeit bis ins kleinste Detail planten.

Golf-Tipp: Wer seine Reise in Dublin beginnt, erreicht mehrere hervorragende Plätze im Osten Irlands bequem mit dem Auto. Brú na Bóinne lässt sich ideal mit einer Golfrunde entlang der Ostküste verbinden.

Golf und Mystik
Sonnenaufgang über Newgrange: Das über 5.000 Jahre alte Monument zählt zum UNESCO-Welterbe Brú na Bóinne und gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Bauwerken Europas. Zur Wintersonnenwende fällt das erste Sonnenlicht bis tief in die Grabkammer – ein Meisterwerk jungsteinzeitlicher Baukunst. Foto: Tourism Ireland

2. Hill of Tara – Der Hügel der Hochkönige

Der Hill of Tara war über viele Jahrhunderte das spirituelle und politische Zentrum Irlands. Hier wurden der Überlieferung nach die Hochkönige gekrönt. Noch heute steht dort der sagenumwobene Lia Fáil – der Stein des Schicksals.
Die Aussicht über die weite Landschaft vermittelt schnell, weshalb dieser Ort seit Jahrhunderten als Symbol für Macht, Geschichte und Spiritualität gilt.
Golf-Tipp: Rund um County Meath finden Golfer mehrere anspruchsvolle Parkland-Plätze. Der Hill of Tara eignet sich perfekt als Ausflug nach einer Vormittagsrunde.

3. Hill of Uisneach – Das mythische Herz Irlands

Uisneach gilt in der irischen Mythologie als Mittelpunkt der Insel. Hier sollen sich einst die vier historischen Provinzen Irlands getroffen haben.

Es ist kein spektakulärer Ort im klassischen Sinn. Gerade seine Ruhe macht den Reiz aus. Wind, Weite und die offene Landschaft schaffen eine Atmosphäre, die viele Besucher als überraschend intensiv erleben.
Golf-Tipp: Wer die Midlands Irlands erkundet, findet hier eine reizvolle Kombination aus ruhigen Golfanlagen und wenig bekannten Ausflugszielen abseits der touristischen Routen.

4. Holy Island – Stille mitten im See

Mitten im Lough Derg liegt Inis Cealtra, besser bekannt als Holy Island. Die kleine Insel war über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses Zentrum.
Ein Rundturm, alte Kirchenruinen und keltische Hochkreuze erzählen bis heute von ihrer bewegten Geschichte. Bereits die kurze Bootsfahrt vermittelt das Gefühl, den Alltag hinter sich zu lassen.
Golf-Tipp: Wer den Westen Irlands bereist, kann den Ausflug hervorragend mit einer Runde auf einem der renommierten Golfplätze in County Clare verbinden.

5. Slieve Gullion – Zwischen Legenden und Natur

Slieve Gullion gehört zu den geheimnisvollsten Landschaften Irlands. Dichte Wälder, uralte Steinkreise und ein kleiner Bergsee bilden die Kulisse zahlreicher keltischer Sagen.
Der Aufstieg führt Schritt für Schritt aus dem Alltag hinaus. Oben angekommen, dominieren Stille, Wind und ein weiter Blick über die Landschaft.
Golf-Tipp: Nordirland bietet einige der eindrucksvollsten Golfplätze Europas. Slieve Gullion ist eine ideale Ergänzung für eine Reise in diese Region.

6. Skellig Michael – Der außergewöhnlichste Ausflug Irlands

Zwölf Kilometer vor der Küste erhebt sich Skellig Michael aus dem Atlantik. Die Felseninsel zählt heute zum UNESCO-Welterbe und war einst Heimat einer abgelegenen Mönchsgemeinschaft.
618 Stufen führen hinauf zu den berühmten steinernen Bienenkorbhütten. Der Weg verlangt Kondition – belohnt Besucher aber mit einem Ort, der weltweit seinesgleichen sucht.
Da täglich nur wenige Boote anlegen dürfen und das Wetter mitspielen muss, bleibt Skellig Michael ein exklusives Erlebnis.
Golf-Tipp: Wer in County Kerry Golf spielt, sollte einen zusätzlichen Tag für diesen Ausflug einplanen. Rund um Waterville und Ballybunion warten einige der berühmtesten Linksplätze Europas.

Golfreisen nach Irland: Mehr als nur Fairways

Eine Golfreise nach Irland lebt nicht allein von spektakulären Plätzen. Zwischen zwei Runden eröffnen sich Landschaften voller Geschichte, Mythen und beeindruckender Natur. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Insel aus: morgens auf einem der schönsten Golfplätze Europas abschlagen und nachmittags Orte entdecken, die Menschen seit Jahrtausenden in ihren Bann ziehen.

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