Dienstag , Juni 19 2018
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Porsche European Open ProAm: Der Porsche-Virus ist in Bad Griesbach ausgebrochen

Beim inoffiziellen Auftakt der Porsche European Open am Mittwoch in Bad Griesbach trotzten geladene Freizeitgolfer und die Profis beim traditionellen ProAm-Turnier der kühlen und feuchten Witterung. Der ehemalige kanadische Eishockeystar Claude Lemieux im Flight von US-Profi Morgan Hoffmann machte eine ebenso gute Figur wie Ex-Ski-Ass und fünfmaliger Gesamtweltcup-Sieger Marc Girardelli, der auf die professionellen Tipps des Spaniers Pablo Larrazábal vertraute. Das freut auch Hunter Mahan. Der US-Profi feiert seine Deutschlandpremiere. Er setzte sich für eine Testfahrt hinters Steuer eines Porsche Cayman GTS**. Einige der ProAm-Gäste verzichteten auf Probefahrten, kamen sie selbst im Porsche ‚angedüst‘! 

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Auf der Tour hat er schon viele Auto-Sponsoren erlebt. Porsche ist definitiv etwas Außergewöhnliches! Fotocredit: Mark Wieland / GettyImages for Porsche

Alle Autosponsoren haben bei dieser Marke keine Chance, weckt nur ein Porsche solche Emotionen. Deshalb kann man das ganze Wochenende auch die ganze Palette von Porsche Test fahren, denn eine Mega-Flotte steht im kleinen Bad Griesbach vor Ort! 

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Beim traditionellen ProAm-Turnier ging es auf jeden Fall auch sportlich zu: trotz Herbsttemperaturen gingen 46 Teams mit jeweils einen Profigolfer an den Start. Am ersten Turniertag schlägt dann Hunter Mahan gemeinsam in einem Flight mit Bernhard Langer ab, der den Beckenbauer Golf Course in Bad Griesbach einst entworfen hat. ‚Bernhard ist in einer tollen Verfassung. Mir scheint, er ist immer noch so gut wie vor 20 Jahren. Ich bin sehr gespannt, wie das deutsche Publikum auf ihn reagiert. Leider hatte ich noch keine Zeit, ihn über den Platz auszufragen.“‘

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Haben das Porsche-Feeling nach ihren Testfahrten noch im Blut: Hunter Mahan und Graeme McDowell. Fotocredit: Mark Wieland / GettyImages for Porsche

Major-Sieger und Ryder-Cup-Routinier Graeme McDowell will in Bad Griesbach den ‚Reset-Knopf‘ drücken und neustarten. Der Nordire, eigentlich auf der US PGA Tour zuhause, nahm eine Auszeit und kehrt nun hochmotiviert zurück. ‚Dieses Turnier ist für mich der Startschuss für 2016‘, sagt McDowell, ‚es sind viele gute Spieler hier, der Platz ist lang und anspruchsvoll. Das wird eine spannende Woche.‘ Das Gefühl, wieder auf der Überholspur zu sein, hat McDowell bereits am Montag nach seiner Ankunft in München genossen. ‚Ich bin über die Autobahn mit einem 911 Carrera 4 GTS Cabriolet* hierher gefahren – es war wunderbar‘, so McDowell.

Charl Schwartzel bevorzugt eher die Taktik der kleinen Schritte. Nach zwei für ihn eher unbefriedigenden Jahren geht es langsam wieder aufwärts. ‚Es ist gut, dass die European Open mit Porsche so einen wertvollen Sponsor gewonnen haben. Ich habe das Turnier früher nie außerhalb von England gespielt. Schön, dass es jetzt nach Deutschland gewandert ist.‘

Bernhard Langer über seine Platzvorteile als Golfplatz-Architekt: ‚Ich habe hier keinen Vorteil, auch wenn ich den Platz entworfen habe. Einen Vorteil hätte ich, wenn ich ihn hundert Mal gespielt hätte.‘ Dennoch will er bis Sonntag mit dabei sein. Der Ehrgeiz ist ungebrochen. Und vielleicht bleibt auch Zeit, ein Auge auf Maximilian Kieffer (Düsseldorf) zu werfen. Der derzeit beständigste deutsche Golfer auf der European Tour ist hoch motiviert. 

Beim Porsche European Open ProAm haben z.B. abgeschlagen: Oliver Kastalio (Rodenstock), Hanni Weirather-Wenzel (WWP Group, welche eine Woche zuvor mit Jürgen Mayer von exklusiv-golfen.de  im Team das Toni Sailer Memorial in Kitzbühel spielte), Stefan Schaffelhuber, Karl Reyer (REYER Sport & Mode), Michael Otremba (Flughafen München), u.w. 

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