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Masters Augusta 2018 Gewinner ist US-Golfer Patrick Reed vor Fowler und Spieth

Augusta (dpa) – US-Golfer Patrick Reed musste auf dem 18. und letzten Loch des Augusta National Golf Club einen Par-Putt versenken, um sich seinen ersten Major-Titel zu sichern. Der 27-jährigen Texaner zeigte Nerven und ihm gelang dies aus kurzer Distanz. Mit einem Gesamtscore von 15 Schlägen unter Par holte er sich den Sieg beim 82. Masters-Turnier. Der Masters Augusta 2018 Gewinner geht damit wieder an einen Amerikaner!

Patrick Reed zeigte sich dem Druck der Konkurrenz gewachsen und holte sich den Sieg beim 82. Masters. Foto: Chris Carlson/AP
Patrick Reed zeigte sich dem Druck der Konkurrenz gewachsen und holte sich den Sieg beim 82. Masters. Foto: Chris Carlson/AP

«Immer wenn Du noch als Kind an das Masters gedacht hast, dann dachte man immer an diesen Putt, um das Grüne Jackett zu gewinnen – dieser Putt zum Masters-Sieg», sagte Patrick Reed nach dem Triumph am Sonntag (Ortszeit).

Reed, der aufgrund seiner Ryder-Cup-Leistungen den Spitznamen «Captain America» trägt, wurde von seinen US-Teamkameraden Rickie Fowler und Jordan Spieth gehörig unter Druck gesetzt. Am Ende war Reeds 71er-Runde auf dem schweren Par-72-Kurs jedoch ausreichend, um sich das begehrte Grüne Jackett für den Masters-Sieg überstreifen zu können.

Nervenkitzel bis zum letzten Putt

«Dass ich auf dem letzten Loch Par spielen musste, um mein erstes Major zu gewinnen, fühlte sich richtig an», sagte Reed nach seinem Sieg beim Traditionsturnier. Reeds Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fowler betrug am Ende nur einen Schlag.

Fowler (-14) begann die Schlussrunde mit fünf Schlägen Rückstand auf Reed. Der 29-jährige Kalifornier erreichte nach 67 Schlägen das Clubhaus. «Er steckt nicht zurück. Er ist keiner, der zurückhält und dich zurück ins Turnier kommen lässt. Du musst hinausgehen und ihn abfangen», sagte Fowler über Reed.

Jordan Spieth (-13), der 2015 das Masters-Turnier gewinnen konnte, spielte eine überzeugende Finalrunde beim Turnier im US-Bundesstaat Georgia. Der 24-jährige Texaner schob sich mit einer 64er-Runde auf den dritten Platz nach vorne. «Ich glaube, ich habe mir selbst und anderen bewiesen, dass ich niemals aufgebe», sagte Spieth.

Die Deutschen Bernhard Langer und Martin Kaymer beendeten das Turnier abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. «Mit meinem langen Spiel war ich sehr zufrieden, mein kurzes Spiel war eben nicht gut genug, um auf dem Leaderboard zu sein», sagte Langer (+3), der auf dem geteilten 38. Platz landete und damit zehn Plätze besser als Kaymer lag.

Superstar Tiger Woods (+1) spielte am Finaltag eine 69er-Runde und landete bei seiner Rückkehr in Augusta auf dem geteilten 32. Platz. «Ich habe es vermisst hier zu spielen», sagte der 42-Jährige, der das Turnier bereits viermal gewinnen konnte. «Es ist die beste Veranstaltung in unserem Sport.»

Von Hansjürgen Mai, dpa

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