Dienstag , September 18 2018
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Wie erlernt man die Platzreife (Handicap 54)

Exklusiv Golfen als Anfänger
Exklusiv Golfen als Anfänger

Am Anfang führt der Weg nicht an dem Golflehrer (Golfpro) vorbei. Bei Ihm meldet man sich für eine Reihe von Stunden an, entweder alleine oder mit dem Partner oder Freunden. Der Golfpro übt vor allem den richtigen Schlag ein. Bis der Ball eine passable Flugbahn erreicht, kann es einige Zeit dauern. Die Kosten für eine Trainerstunde liegen in etwa zwischen 38 und 55 Euro. In der Regel wird zunächst das spielen mit den Eisen geübt, dann das kurze Spiel, das Putten und abschließen die langen Drives. Alternativ hierzu gibt es auch Spezielle Kurse um die Platzerlaubnis (PE) zu erlangen. Die Platzreife gilt als offiziell erreicht, wenn 18 Löcher mit höchstens 124 Schlägen gespielt wurden. Platzreife, Platzfreigabe oder Handicap 54 sind die ersten Hürden für den deutschen Golfer. Sie regeln den Zugang zum Golfplatz. Eine erste Prüfung, die durchaus ihre Tücken hat. Das Zauberwort dabei heißt, Platzfreigabe oder auch Platzerlaubnis. Es ist der Weg, der die Tür öffnet für den Golfanfänger, weg von der scheinbar langweiligen Driving Range, raus auf den Golfplatz. Laut Vorgaben- und Spielbestimmungen des DGV ist die Platzerlaubnis „kein übertragbarer“ Nachweis der Spielstärke wie die DGV Vorgabe, sondern eine interne Maßnahme des Vereins zur Förderung seiner Mitglieder beim Erlernen des Golfsports. Eine anderswo erlangte Platzerlaubnis verpflichtet noch nicht zur Übernahme dieser Platzerlaubnis. Kurz gesagt: Jeder Verein vergibt die Platzerlaubnis nach eigenem Gutdünken.

Dementsprechend ist ein anderer Verein nicht verpflichtet, diese Platzfreigabe anzuerkennen. Die Platzfreigabe oder auch die Platzerlaubnis ist dabei gleich zu setzten mit dem Clubhandicap 54. Auch dieses muß von einem Verein nicht unbedingt anerkannt werden. Allgemein gültig ist erst ein Handicap von 36. Hierbei handelt es sich um die erste anerkannte DGV – Vorgabe. Denn in vielen Ländern gibt es eine derartige Platzfreigabe überhaupt nicht wie z.B. USA, England und Irland. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Sie einem Amerikaner erzählen, sie haben Handicap 43 und dieser Ihnen dabei nicht folgen kann. Unser Lese-Tipp für Sie: Golfblog golfrulez.de. Bei den "Notizen eines unerfahrenen Golf Liebhabers" lernt man jede Menge über den Golfsport und kann sich an den Golfthemen via Kommentare beteiligen.

LESETIPP

Endlich: Weltweit einheitliches Handicap System geplant

Gehören Handicaps zwischen 36 bis 54 bald der Vergangenheit an? Die Golfverbände auf der ganzen Welt arbeiten an einem einheitlichen Handicap System mit dem Ziel der Vereinfachung! Damit dürfte das komplizierte dt. System mit Platzreife & Co. bald Geschichte sein!

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