Samstag , März 23 2019
Home / PRO-NEWS / Bedeutendstes Amateurturnier: Deutscher wird Champion

Bedeutendstes Amateurturnier: Deutscher wird Champion

Marcel Schneider auf den Fairways seines Heimatclubs unterwegs: GC Schloss Monrepos

Marcel Schneider (GC Schloss Monrepos) holt sich den Titel der Australian Amateur Championship 2012, eines der bedeutendsten Amateurturniere weltweit. Der Nationalspieler des Deutschen Golf Verbandes (DGV) siegte nach dramatischem Finish mit einem Birdie am ersten Extraloch. Das Turnier wurde vom 19. bis 22. Januar 2012 auf dem Woodlands Golf Club in Melbourne ausgetragen.

Im Golf ist alles möglich, denn den ganzen Tag über hatte Schneider im 36-Loch-Finale gegen den Australier Daniel Nisbet (Queensland) nicht ein einziges Mal in Führung gelegen – und doch  gewann der Baden-Württemberger das renommierte Amateurturnier.

Mit drei entscheidenden Birdies konnte Schneider das Ergebnis drehen. All square nach 36 Löchern ? die Entscheidung musste im Play-Off fallen. Und Schneider bewies auch hier Nervenstärke und spielte ein Birdie am ersten Extraloch. ‚Es ist unglaublich, das ist mein erster großer Erfolg‘, freute sich Schneider. ‚Ich habe wirklich schlecht angefangen und lag immer zwei oder sogar drei down. Aber ich habe mich nie aufgegeben, sondern mich immer motiviert, weiter zu machen und auf meine Chancen zu warten. Und diese habe ich dann genutzt. Ich habe viele Grüns getroffen und über die ganze Woche gesehen sehr gut geputtet.‘

Lesen Sie auch: Golfsaison 2012 – Zehn Fragen an Alex Cejka

Marcel Schneider, Gewinner der DGV-Rangliste 2011 und Deutscher Vize-Meister der Herren, ist der erste Deutsche überhaupt, der die Australien Amateur Championship gewonnen hat und der erste internationale Sieger seit dem Norweger Anders Kristiansen im Jahr 2008.

Neben Schneider waren drei weitere deutsche Spieler in Melbourne angetreten: Sebastian Kannler (GC Feldafing), Max Krämer (Stuttgarter GC Solitude) und Benedict Staben (Hamburger L&GC Hittfeld). Während Staben und Kannler schon in der ersten Matchplay-Runde aus dem Rennen geworfen worden waren, konnte Max Krämer sich noch bis in die zweite Runde der besten 32 Spieler behaupten, scheiterte aber am Einzug ins Viertelfinale.