Dienstag , November 20 2018
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Erfolgs-Golf-Duo Christoph Günther und Marcel Haremza siegen erneut bei der 6. VGD Golf-Team Championship

Die 6. VGD Golf-Team Championship Germany im GC Düsseldorf-Grafenberg ging an die Seriensieger Christoph Günther und Marcel Haremza, welche mit einer starken 62er Runde auf 13 unter Par (68, 67, 62) ihren dritten Triumph nach 2006 und 2007 feiern konnten. Bei den Senioren verteidigten Anthony Feminis und Charles Lindup souverän ihren Titel, sie gewannen mit acht Schlägen Vorsprung.

 

Trotz Dauerregen und völlig durchweichter Spielbahnen im GC Düsseldorf-Grafenberg zeigten Christoph Günther und Marcel Haremza Wetterfestigkeit. Bereits 2006 und 2007 hatten die beiden Freunde den Titel in Düsseldorf-Grafenberg gewonnen, auch 2008 waren sie beste Professionals; da mussten sie nur den damals noch als Amateure aktiven Florian Fritsch und Maximilian Glauert den Vortritt lassen. 2009 trat Christoph Günther wegen Verpflichtungen auf der Challenge Tour nicht an – gemeinsam dürfen die beiden Freunde aus Bayern also mit Fug und Recht behaupten, seit 2006 bei der offiziellen Deutschen Vierer-Meisterschaft der PGA Golfprofessionals nicht mehr geschlagen worden zu sein.

Zum dritten Mal gewannen die beiden Golfpros Christoph Günther und Marcel Haremza die VGD Golf- Team Championship. Als Markenbotschafter des Golf-Hotels Le Telfair werden die Beiden im November während einer exklusiven Golfreise die Hotelgäste im Golfen unterrichten! 

Die VGD Golf-Team Championship, welche für die Professionals der PGA of Germany in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Turniere avancierte,  präsentierten sich 2010 als ungemütliche Wetterküche. Sintflutartiger Regen ergoss sich am Freitag auf die Fairways innerhalb und außerhalb des Rennbahn-Geläufs, setzte Grüns unter Wasser und verwandelte Bunker in Tümpel. ‚Nichts geht mehr‘, entschied Turnierdirektor Simon Bowler zwei Stunden nach Beginn der ersten Runde und schickte die Aktiven erst einmal für viereinhalb Stunden auf Warteschleife ins Clubhaus. Abwarten und Tee trinken. Ob der wenig Besserung versprechenden Wetterprognose zog Bowler den Cut fürs Feld der Herren 18 Löcher vor – nur die besten 30 Teams sollten die Runden 2 und 3 spielen dürfen. Eine von der Turnierleitung intensiv diskutierte, wie sich im Laufe des Turniers aber herausstellen sollte, richtige Entscheidung. Denn auch am Samstag musste der Wettbewerb wieder für mehrere Stunden unterbrochen werden, diesmal wegen eines heftigen Gewitters. Aufgrund des derart durcheinander gewürfelten Zeitplans beendeten die Spieler eine erneut nasse und von Sturmböen gebeutelte zweite Runde erst am Sonntagvormittag. Und nur dem vorgezogenen Cut war es letztlich zu verdanken, dass überhaupt alle drei Runden dieser Deutschen Vierer-Meisterschaft bis zum frühen Sonntagabend abgewickelt werden konnten.

‚Vom Wetter her war es diesmal wirklich kein besonderes Vergnügen da draußen. Wir sind beide auch nicht in Topform, aber zusammen hat es dann doch Spaß gemacht – dieser Wettbewerb liegt uns einfach, da kann uns wirklich so schnell niemand schlagen‘, so Christoph Günther. Das Geheimnis des Erfolgs? ‚Wir verstehen uns blind. Wir machen keinen Schlag alleine, besprechen vorher jede Aktion. Wenn der eine schlägt, ist der andere der Caddy – und umgekehrt. Und natürlich ergänzt sich unser Spiel gut‘, so Günther weiter. Dies bewiesen die Beiden bereits während der 1. CEO Golfers World Challenge auf Gut Rieden, wo Beide für das Hotel Le Telfair auf Mauritius als Markenbotschafter zwischen 75 CEOs abschlugen.

Glücklich waren auch Anthony Feminis und Charles Lindup: Die Titelverteidiger der Senioren-Konkurrenz feierten mit Runden von 71, 74 und 66 Schlägen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und verwiesen mit 1 über Par die Teams Ludger und Edger Theeuwen und Torsten Giedeon/Keith Vince auf den mit 9 über Par geteilten 2. Platz. Rang vier ging hier an Peter Ridley und Simon Parker.

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