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PGA Championship 2026: Deutsche Akzente, enges Leaderboard und die Geschichten von Aronimink

Kaymer und Jäger setzen deutsche Akzente, Michael Block hält die Geschichte der PGA Professionals lebendig – doch bei einem Major zählt natürlich erst der Sonntag!

Nach der ersten Runde der 108. PGA Championship im Aronimink Golf Club steht vor allem eines fest: Dieses Major hat sich noch nicht entschieden, sondern gerade erst geöffnet. Gleich sieben Spieler teilten sich nach dem Auftakt mit 3 unter Par die Führung. Dahinter blieb das Feld so eng zusammen, dass jeder Schlag am Freitag bereits neue Verhältnisse schaffen konnte.

Gerade deshalb ist dieser Start weniger eine Prognose als eine Einladung. Aronimink präsentierte sich als Platz, der Geduld, Präzision und Disziplin verlangt. Wer am Donnerstag vorne lag, hatte sich eine starke Ausgangslage erarbeitet – aber noch keinen Anspruch auf das Wochenende formuliert. Bei einer PGA Championship zählen vier Runden, nicht ein glänzender Donnerstag.

Zurück auf der Major-Bühne: Martin Kaymer bei der PGA Championship im Aronimink Golf Club. Nach Jahren mit Verletzungsproblemen kann der Deutsche wieder schmerzfrei spielen. Photo by Maddie Meyer/PGA of America
Zurück auf der Major-Bühne: Martin Kaymer bei der PGA Championship im Aronimink Golf Club. Nach Jahren mit Verletzungsproblemen kann der Deutsche wieder schmerzfrei spielen. Photo by Maddie Meyer/PGA of America

Martin Kaymer: Schmerzfrei zurück auf großer Major-Bühne

Aus deutscher Sicht war der Auftakt dennoch bemerkenswert. Martin Kaymer und Stephan Jäger setzten mit ihren 67er-Runden ein frühes Zeichen, während Matti Schmid mit einer 69 ebenfalls in Reichweite blieb. Die historische Fußnote dazu macht den Moment noch interessanter: Nur einmal zuvor lagen zwei Deutsche am Ende einer Major-Runde gemeinsam unter den Top fünf. Bei der Open Championship 2001 in Royal St. Lytham, als Bernhard Langer und Alex Čejka die Führung teilten.

Für Kaymer hatte diese Runde zudem eine persönliche Dimension. Nach Jahren mit Beschwerden an Schulter, Ellbogen und Handgelenk konnte der PGA-Champion von 2010 wieder schmerzfrei spielen. Das macht seine 67 nicht automatisch zu einer Rückkehrgeschichte mit Happy End – aber es erklärt, warum dieser Auftakt für ihn mehr bedeutete als nur eine gute Zahl auf der Scorekarte.

NEWTOWN SQUARE, PA – MAY 14: Francisco Bide hits his tee shot on the first hole near the Wanamaker Trophy during the first round of the PGA Championship at Aronimink Golf Club on Thursday, May 14, 2026 in Newtown Square, Pennsylvania. (Photo by Darren Carroll/PGA of America)

Michael Block und die besondere Rolle der PGA Professionals

Neben den Tourstars gehört zur besonderen Identität der PGA Championship auch der Blick auf die PGA Professionals. Michael Block, der 2023 in Oak Hill mit seinem Hole-in-One und Platz 15 zum Publikumsliebling wurde, blieb auch in Aronimink mit einer 70 im Rennen. Seine Geschichte erinnert daran, dass dieses Major nicht nur Bühne für die Weltelite ist, sondern auch für jene Golfprofessionals, die den Sport an der Basis prägen.

So erzählt die erste Runde in Aronimink gleich mehrere Geschichten: von einem historischen Gedränge an der Spitze. Von deutschen Momenten, von Kaymers körperlicher Erleichterung und von Michael Block als Symbolfigur der Club-Professionals. Was davon bis Sonntag Bestand hat, wird sich erst zeigen. Doch genau darin liegt der Reiz dieses Majors: Es hat nach einem Tag nicht weniger, sondern mehr Fragen! Fortsetzung folgt.

Volle Konzentration auf dem 18. Grün: Stephan Jäger liest seinen Putt während seiner starken Auftaktrunde bei der PGA Championship im Aronimink Golf Club. Photo by Maddie Meyer/PGA of America
Volle Konzentration auf dem 18. Grün: Der Münchner Stephan Jäger liest seinen Putt während seiner starken Auftaktrunde bei der PGA Championship im Aronimink Golf Club. Photo by Maddie Meyer/PGA of America

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Pool-Reporter Jim McCabe / PGA of America.
Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: Jürgen Mayer / Exklusiv Golfen.

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