Update nach der Finalrunde: Aus deutscher Sicht war Matti Schmid der große Gewinner der PGA Championship 2026. Der Regensburger beendete das Major mit Runden von 69, 72, 65 und 69 Schlägen bei 5 unter Par auf dem geteilten 4. Platz – als bester Deutscher des Turniers. Er sicherte sich damit auch die Einladung zum Masters Tournament in Augusta 2027!
Stephan Jäger kam nach Runden von 67, 70, 73 und 69 bei 1 unter Par auf den geteilten 18. Platz. Martin Kaymer beendete die Woche mit 67, 75, 66 und 73 Schlägen auf dem geteilten 35. Platz.
Das Preisgeld der PGA Championship lag bei über 20,5 Millionen US-Dollar. Der Sieger erhielt rund 3,69 Millionen US-Dollar, selbst Platz 82 wurde noch mit rund 23.900 US-Dollar dotiert.
Mehr zum historischen Sieg von Aaron Rai, Matti Schmids Masters-Ticket und der Finalrunde in Aronimink lesen Sie hier: Aaron Rai gewinnt die PGA Championship 2026
PGA Championship 2026 – Update nach Runde 3
Derzeit der beste Deutsche auf der Golf Weltrangliste ist Matti Schmid. Er ist plötzlich mittendrin im Titelrennen der PGA Championship 2026. Nach einer starken 65 liegt der Deutsche bei 4 unter Par nur zwei Schläge hinter Spitzenreiter Alex Smalley und startet am Sonntag im letzten Flight. Martin Kaymer meldete sich mit einer 66 zurück und steht bei 2 unter Par. Stephan Jäger fiel nach einer 73 auf Even Par zurück. Rory McIlroy bleibt nach einer 66 bei 3 unter Par gefährlich.

Update nach Runde 2 –
PGA Championship 2026 deutsche Spieler im Fokus
Stephan Jäger bleibt bei der PGA Championship in Aronimink ganz vorne dran. Der Münchner startet am Samstag bei 3 unter Par in den Moving Day – nur einen Schlag hinter der Spitze. Martin Kaymer fiel nach einer 75 auf 2 über Par zurück und braucht nun eine Reaktion. PGA Championship 2026: Deutsche Spieler zwischen Spitzengruppe, Reaktion und Major-Druck!

Das Feld bleibt eng, die Grüns sind anspruchsvoll, das Rough bestraft Ungenauigkeiten. Wer hier zu viel erzwingen will, kann schnell Boden verlieren. Wer geduldig bleibt, darf weiter hoffen. Rory McIlroy meldete sich nach seiner 74 zum Auftakt mit einer bogeyfreien 67 zurück ins Turnier.
Aus deutscher Sicht hat sich die Lage nach dem zweiten Tag verschoben. Stephan Jäger bleibt ganz vorne dran. Der Münchner geht bei 3 unter Par in den Moving Day und startet am Samstag um 2:20 PM Ortszeit gemeinsam mit Aldrich Potgieter. Nur ein Schlag trennt ihn von der Spitze. Damit gehört Jäger zu den Spielern, die am Samstag nicht nur verwalten, sondern angreifen können.
Der Schlussflight folgt nur wenig später: Alex Smalley und Maverick McNealy starten bei 4 unter Par in Runde drei. Davor lauern mehrere Spieler bei 3 unter Par – darunter Jäger. Aronimink bleibt damit ein Major-Schauplatz, auf dem jeder Schlag zählt.

Stephan Jäger: Münchner Major-Moment vor dem Moving Day
Für Stephan Jäger ist die Ausgangslage hervorragend. Nach zwei Runden steht er in direkter Schlagdistanz zur Führung und spielt am Samstag in einem der späten Flights. Das ist bei einem Major mehr als nur eine statistische Randnotiz: Wer am Moving Day spät startet, ist mitten in der Geschichte des Turniers.
Jäger hat sich auf einem Platz behauptet, der keine einfachen Birdies verschenkt. Aronimink verlangt Präzision vom Tee, Kontrolle ins Grün und vor allem Geduld auf den schwierigen Puttingflächen. Genau diese Mischung macht seine Position so wertvoll. Nach Runde eins war bereits klar, dass dieses Major eng bleiben könnte. Und nach Runde zwei ist es bestätigt: Die PGA Championship ist offen – und Stephan Jäger ist mittendrin.
Für Österreichs Golfstars endete die PGA Championship vorzeitig: Sepp Straka verpasste den Cut bei +6, Bernd Wiesberger bei +8. Damit bleibt der Blick aus österreichischer Sicht vor allem auf Kitzbühel gerichtet – bei den Austrian Alpine Open wollen beide vor heimischem Publikum wieder angreifen. Mehr dazu: Austrian Alpine Open in Kitzbühel: Straka und Wiesberger vor Heimspiel.
Mit freundlicher Genehmigung von Pool-Reporter Jim McCabe / PGA of America.
Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: Jürgen Mayer / Exklusiv Golfen.
Nach der ersten Runde der 108. PGA Championship im Aronimink Golf Club
Dieses Major hat sich noch nicht entschieden, sondern gerade erst geöffnet. Gleich sieben Spieler teilten sich nach dem Auftakt mit 3 unter Par die Führung. Dahinter blieb das Feld so eng zusammen, dass jeder Schlag am Freitag bereits neue Verhältnisse schaffen konnte.
Gerade deshalb ist dieser Start weniger eine Prognose als eine Einladung. Aronimink präsentierte sich als Platz, der Geduld, Präzision und Disziplin verlangt. Wer am Donnerstag vorne lag, hatte sich eine starke Ausgangslage erarbeitet – aber noch keinen Anspruch auf das Wochenende formuliert. Bei einer PGA Championship zählen vier Runden, nicht ein glänzender Donnerstag.

Martin Kaymer: Schmerzfrei zurück auf großer Major-Bühne
Aus deutscher Sicht war der Auftakt dennoch bemerkenswert. Martin Kaymer und Stephan Jäger setzten mit ihren 67er-Runden ein frühes Zeichen, während Matti Schmid mit einer 69 ebenfalls in Reichweite blieb. Die historische Fußnote dazu macht den Moment noch interessanter: Nur einmal zuvor lagen zwei Deutsche am Ende einer Major-Runde gemeinsam unter den Top fünf. Bei der Open Championship 2001 in Royal St. Lytham, als Bernhard Langer und Alex Čejka die Führung teilten.
Für Kaymer hatte diese Runde zudem eine persönliche Dimension. Nach Jahren mit Beschwerden an Schulter, Ellbogen und Handgelenk konnte der PGA-Champion von 2010 wieder schmerzfrei spielen. Das macht seine 67 nicht automatisch zu einer Rückkehrgeschichte mit Happy End – aber es erklärt, warum dieser Auftakt für ihn mehr bedeutete als nur eine gute Zahl auf der Scorekarte.

Michael Block und die besondere Rolle der PGA Professionals
Neben den Tourstars gehört zur besonderen Identität der PGA Championship auch der Blick auf die PGA Professionals. Michael Block, der 2023 in Oak Hill mit seinem Hole-in-One und Platz 15 zum Publikumsliebling wurde, blieb auch in Aronimink mit einer 70 im Rennen. Seine Geschichte erinnert daran, dass dieses Major nicht nur Bühne für die Weltelite ist, sondern auch für jene Golfprofessionals, die den Sport an der Basis prägen.
So erzählt die erste Runde in Aronimink gleich mehrere Geschichten: von einem historischen Gedränge an der Spitze. Von deutschen Momenten, von Kaymers körperlicher Erleichterung und von Michael Block als Symbolfigur der Club-Professionals. Was davon bis Sonntag Bestand hat, wird sich erst zeigen. Doch genau darin liegt der Reiz dieses Majors: Es hat nach einem Tag nicht weniger, sondern mehr Fragen! Fortsetzung folgt.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Pool-Reporter Jim McCabe / PGA of America.
Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: Jürgen Mayer / Exklusiv Golfen.
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