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Streif Attack: Das wahrscheinlich coolste & steilste Golfturnier der Welt

Am Donnerstag den 27. Juni trafen sich ca. 60 Golfer jeder Spielstärke aus fünf Nationen um bei der legendären Streif Attack an den Start zu gehen!, wobei der Ausdruck an den Start zu gehen nicht übertrieben ist, gestartet wird nämlich direkt am Start 1.665 Meter ü.A. der legendären Streif. 2013 mit dabei: Snowgolf-Champion Adi Hengstberger, welcher uns seine Eindrücke twitterte.

Für den doppelten Snowgolf-Weltmeister war es die erste Streif Attack. Die Eindrücke eines Singlehandicappers.

Dort wo im Winter das Starthäuschen der Abfahrtsläufer ist, wurde der erste von 12 Abschlägen präpariert, welche am finalen Green am Rasmushof enden. Doch bevor gestartet wurde sind alle Teilnehmer mit Startnummer & Liftkarte ausgestattet worden, dann ging es hinauf an den Start.

Unter den zahlreichen Gästen sah man auch die Chefin vom Hahnenkammrennen Barbara Thaler, welche sich dieses Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Die Veranstalterin Signe Reisch lies es sich nehmen, jedem der Teilnehmer ein schönes Spiel zu wünschen und mit einem Cap auszurüsten. Mit am Start: Skilegenden Rudi Seiler – Hias Leitner – Marco Büchel – Marc Girardelli sowie Katharina Gutensohn.

Ein lockeres Pitching Wedge geschlagen auf die rund 135 Meter niedrig gelegene Kante der Mausfalle mit einem Gefälle von 50% (26,6 Grad) und dann versuchen mit möglichst wenig Schlägen einzulochen, bei diesem Turnier kommen alle Schlüsselstellen des Skirennens ins Spiel. ‚Im Winter sieht hier alles anders aus‘, erzählt der Snowgolf-Weltmeister, welcher sehr gern Snowgolf in Kitzbühel etablieren will. ‚Dieses Jahr hat uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht als ich bereits sechs tolle Snowgolf-Löcher auf dem Golfplatz von Eichenheim präpariert hatte. Aber vielleicht klappt es ja 2013/2014.‘

Snowgolf auf der Streif? ‚Nein, viel zu gefährlich!‘ Denn der nächste Abschlag direkt an der Mausefalle mit einem Gefälle von 85% (40,4 Grad) verlangt Stand-Kontrolle. Weiter über den Steilhang bis zum Brückenschuss, man spielt sich abenteuerlich alle Löcher hinab der Abfahrtsstrecke bis ins Zielgelände. Am Rasmushof auf dem Green des 9-Loch-Hotel-Platzes kann man sich dann wieder aklimatisieren für die bevorstehende ‚Players Party‘. Bei Tiroler Spezialitäten & Freibier erzählt man dann von einigen Fehlschlägen und merkt, dass die Streif im Sommer genauso schwer zu bezwingen ist wie im Winter. Fazit: ein Muss für jeden Golfer, Voraussetzung eine gute Kondition!

Aber seht selbst in unserer Slideshow!

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Ein Abschlag während der Streif-Attack.


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