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Erster Golfplatz mit 19. Löchern: St. Andrews ist sprachlos

Legends Gof & Safari Resort mit 19. Abschlag direkt auf dem Berg, Foto: Legends Resorts
Legend Golf & Safari Resort mit 19. Abschlag direkt auf dem Berg, Foto: Legend Resorts

Ab sofort bekommt der Golferwitz mit dem 19. Loch eine ganz andere Bedeutung, denn bis jetzt verbarg sich dahinter ein nettes Wortspiel. Wer vom 19. Loch sprach, meinte nur das Clubhaus, wo man nach der Runde meistens etwas trinkt. Auch die Verantwortlichen des renommierten „The Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews” (Abkürzung: R&A) sind verwundert, denn gerade ein Engländer setzte die Golfrules für sein eigenes Safari & Golf-Resort in Südafrika außer Kraft und ließ einen Golfplatz nicht mit den gängigen 18. Loch, sondern gleich mit 19. Löchern bauen. Natürlich muß man Inhaber und Nichtgolfer Graham Cooke und seinem südafrikanischen Golfplatzarchitekten David Riddle eingestehen, daß sie dafür das weltweit spektakulärste 19. Loch erschufen. Direkt auf dem „Hanglip Mountain“, 360 Höhenmeter ist der Abschlag und 560 Meter weit befindet sich das Grün, welches die Form des afrikanischen Kontinents hat. Doch Cooke stattete sein weltweit längstes Par3 noch mit ein paar technischen Gadgets aus: 4 Kameras wurden am Berg installiert und verfolgen die Flugbahn des Golfballs, welcher mit Chip ausgestattet ist. In einem Glashaus kann man auf Bildschirmen den Flug beobachten bevor es mit dem Hubschrauber wieder bergab geht. Denn das 19. Tee kann man nur via Helicopter erreichen. Der südafrikanische Professional Gary Player stoppte die Flugzeit des Golfballs, welcher erst nach 24 Sekunden die Erde wieder berührte. Nachteil: Für den Ausflug zum 19. Tee muss man für den Flug ca. 250 € extra berappen. Weil man bekanntlich mit Speck Mäuse fängt, hat Resortbesitzer Cooke 1 Million Dollar für den ausgeschrieben, welcher ein „Hole in One“ hier schafft. Da sind 250 € wirklich eine kleine Investition auf das ganz große Glück, Millionär zu werden.

Der Golfplatz vom Legends Golf & Safari-Resort zählt mit 6.534 Spielmetern und einer Gesamtlänge von acht Kilometern zu den längsten Golfplätzen Südafrikas. Und für das Design der 18 Löcher holte sich der Engländer 18 weltbekannte Golfspieler ins Boot, welche ihre Charaktere hier einfließen ließen. So zeigt Jim Furyk (Pro aus USA) bei Loch 3, Par 4 "Bunker Mentality". Michael Campbell (Neuseeland) machte als Macho Bahn 5 als längstes Loch des Platzes zu einem Par 4 statt Par 5 oder Sergio Garcia (Pro aus Spanien) liebt das aggressive Spiel und so hat man bei Bahn 16, Par 4 eine reelle Chance auf ein Birdie. 18 Golfspieler aus weltweit 17 Ländern kreierten die 18 Löcher des Signature-Legend Golf & Safari Golfcourse: Loch 1 - Trevor Immelmann (Südafrika) kreierte ein Par 5 mit einem doppelten Dogleg. Loch 2 - Thomas Björn (Dänemark) setzt beim Par 4 auf den Peninsula-Effekt und platzierte direkt hinterm Grün einen See. Loch 3 - Jim Furyk (USA), Par 4 Loch 4 - Bernhard Langer (Deutschland) kreierte das kürzeste Par 3 auf dem Platz mit nur 143 Meter für die Damen, 209 für die Herren. Loch 5 - Michael Campbell (Neuseeland) machte aus knackigen 421/474 Metern nur ein Par 4. Loch 6 - Colin Montgomerie (Schottland) zeigt seine klare Strategie bei seinem Par 4. Loch 7 - Mike Weir (Kanada) Leftie bzw. Linkshand-Golfspieler zauberte ein Par 3. Loch 8 - Camilo Villegas (Columbien) baute sein columbianisches Risiko bei einem Par 4 ein. Loch 9 - Justin Rose (England) platzierte bei seinem Par 5 links Bunker und rechts Wasser. Loch 10 - Padraig Harrington (Irland), Par 4 Loch 11 - Raphael Jaquelin (Frankreich) baute ein doppeltes Dogleg beim Par 5 ein. Loch 12 - Jan Woosnam (Wales) erschuf ein Par 3 mit 210/250 Metern Loch 13 - Luke Donald (England), Par 4 Loch 14 - Robert Allenby (Australien), Par 4 Loch 15 - Vigay Singh (Fiji), Par 4 Loch 16 - Sergio Garcia (Spanien) regt zum aggressiven Spiel beim Par 4 an und hat damit eine reelle Birdie-Chance Loch 17 - KJ Choi (Süd-Korea) zeigt ein 158 m-Par 3 wie aus dem Bilderbuch Loch 18 - Retief Goosen (Südafrika) macht aus 484 Metern ein Par 5. Loch 19 - Golfplatzarchitekt David Riddle setzte die Idee seines Chefs um, Ergebnis: the eXtreme 19th hole Gerade gewann das Legend Golf & Safari-Resort die World Travel Awards 2009. Beste Reiseroute: Flug nach Johannesburg und dann drei Autostunden in die Limpopo-Provinz. Legend Golf & Safari Resort Estate Sales Private Bag 20017 Garsfontein 0042 Tshwane, South Africa Tel. +27 124705390, www.legend-resort.com

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