Montag , Dezember 9 2019
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BMW Masters Leaderboard: Jamie Donaldson mit Platzrekord in Shanghai

Wie es sich für ein Turnier gehört, bei dem das stärkste Spielerfeld in Asien 2012 abschlägt, finden sich in der Spitzengruppe des Leaderboards viele weitere große Namen, Major-Sieger und Ryder-Cup-Stars. Hinter Donaldson, Hanson und Molinari folgen Kaymer (-4), Louis Oosthuizen (RSA, -4), Justin Rose (ENG, -4), Paul Lawrie (SCO, -3), Graeme McDowell (NIR, -3) sowie der Chinese Liang Wengchong (-3). Donaldson knackte am BMW Masters Tag 1 gleich den Platzrekord.

Mit einer 62er-Runde schaffte Donaldson den Platzrekord in Shanghai. Foto: BMW Golfsport

Jamie Donaldson ist mit einer Traumrunde in die BMW Masters in Shanghai gestartet: Am Donnerstag blieb der Waliser mit 62 Schlägen zehn unter Par, stellte damit einen Platzrekord auf und liegt unangefochten an der Spitze des 78-köpfigen Teilnehmerfelds. Donaldson erwischte einen exzellenten Start und spielte gleich auf der ersten Spielbahn ein Birdie. Im weiteren Verlauf der Runde ließ er neun weitere Birdies folgen und leistete sich kein einziges Bogey.

‚Ich habe heute den gesamten Tag über klasse gespielt‘, sagte Donaldson, der im ‚Race to Dubai‚ aktuell den 20. Platz belegt. ‚Ich war in China bisher immer gut unterwegs. Dieser Kurs scheint meiner Spielweise entgegenzukommen. Außerdem waren die Bedingungen heute sehr dankbar.‘

Vier Schläge hinter Donaldson kamen zwei europäische Ryder-Cup-Helden als geteilte Zweite ins Clubhaus zurück: Francesco Molinari (ITA) und Peter Hanson (SWE). Francesco, dessen älterer Bruder Edoardo lediglich zwei Schläge mehr benötigte, spielte sechs Birdies und blieb wie der Führende ohne Bogey. Einmal mehr beeindruckte der Italiener mit seinem starken kurzen Spiel.

Auch José María Olazábal (ESP), Kapitän des siegreichen Ryder-Cup-Team Europe, konnte mit seiner Auftaktrunde auf dem von Jack Nicklaus entworfenen Masters Course zufrieden sein. Der zweimalige Major-Sieger spielte wie in seinen besten Tagen und notierte eine 67er Runde (-5). Der letzte Turniersieg des 46-Jährigen liegt mittlerweile sieben Jahre zurück. Spätestens seit dem ‚Wunder von Medinah‘ ist jedoch klar, dass im Golfsport alles möglich ist.

Olazábal liegt gemeinsam mit zwei Nordiren auf den geteilten vierten Platz: Rory McIllroy, Nummer eins der Welt, und Michael Hoey. McIlroy kann sich nun auf ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Ryder-Cup-Kapitän freuen: Das Trio mit fünf unter Par wird am Freitag in einem Flight auf den Kurs gehen. ‚Ich habe Ollies Namen auf dem Leaderboard gesehen – und mich sehr darüber gefreut‘, sagte McIlroy. ‚Noch vor ein paar Wochen waren wir ein Team – und jetzt spielen wir wieder gegeneinander und versuchen, vor dem anderen zu liegen.‘

Martin Kaymer machte genau dort weiter, wo er beim Ryder Cup vor drei Wochen aufgehört hatte und spielte fünf Birdies auf der ersten Neun. Nach einem Bogey und einem weiteren Birdie auf der zweiten Neun beendete der Deutsche den Tag mit vier Schlägen unter Par und ist damit auf dem geteilten 7. Platz. ‚Die Bedingungen waren wirklich perfekt. Auf den ersten vier oder fünf Löchern hatten wir noch etwas Regen. Aber dann lief es wirklich klasse‘, meint Kaymer. ‚Einige Abschläge haben sie nach vorn gesetzt, so dass wir attackieren konnten. Vom Spielerischen war es heute relativ einfach, deshalb hätte ich eigentlich noch mehr niedrige Scores erwartet.‘

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Martyn Kaymer, der US-Open-Sieger von 2014, beendete das Turnier mit insgesamt 289 Schlägen (73+73+72+71) auf dem 37. Platz. Maximilian Kieffer war am Cut gescheitert. Der zweite deutsche Teilnehmer verpasste die Qualifikation für die beiden Schlussrunden um acht Schläge.