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Bernhard ‚Millionär‘ Langer: Nr. 1 der Preisgeldrangliste seit sieben Jahren

1985 schrieben Boris Becker und Bernhard Langer Sport-Geschichte: Becker gewann in Wimbledon und Langer in Augusta. 2013 ist Becker längst auf dem Tennis-Court verschwunden, doch Bernhard Langer verdient als Senior-Golfer auf der Champions Tour in USA nach wie vor seine Sport-Millionen. Mit beinahe 2,5 Millionen US-Dollar erspieltem Preisgeld in der Saison 2013 entschied er die Wertung der Senioren-Tour in Übersee vor Hauptkontrahent Kenny Perry aus den Vereinigten Staaten zu seinen Gunsten. Boris Becker hat sich mittlerweile dem Golf zugewandt und teet als Amateurgolfer z.B. beim Laureus Sport-Wochenende in München immer auf. Geld mit sportlichen Leistungen kann er allerdings nicht mehr verdienen.

Während der Berenberg Bank Masters teet Bernhard Langer immer in Deutschland auf. Fotocredit: Langer Sport Marketing

 Bernhard Langer lag in jeder kompletten Saison seit seiner Spielberechtigung im August 2007 am Ende auf Position eins der Preisgeldrangliste. Einzige Ausnahme: das Verletzungsjahr 2011. Sein fünfter Gewinn dieser Wertung belegt die dominierende Rolle, die der 56-Jährige von Beginn an auf der wichtigsten Turnierserie im Seniorengolfsport inne hat. Dies ist umso beindruckender, wenn man bedenkt, dass jedes Jahr neue und vor allem jüngere Professionals nachrücken.

Mit dem geteilten zweiten Rang beim Saisonfinale in San Francisco vom vergangenen Sonntag wuchs Langers Preisgeld auf 2.448.428 US-Dollar, Kenny Perry gewann 2.241.188 Dollar, mit bereits größerem Abstand folgt der Südafrikaner David Frost mit 1.817.234 Dollar.

Insgesamt gelangen Bernhard Langer in diesem Jahr nicht weniger als 18 Top-Ten-Platzierungen auf der Champions Tour, darunter zwei Siege (die Titel 17 und 18), fünf zweite und vier dritte Ränge. Außerdem musste er sich bei ’seinem‘ Turnier, den Berenberg Masters in Köln-Refrath nur dem Gewinner Steen Tinning aus Dänemark geschlagen geben. Unvergessen bleibt auch der Auftritt des Deutschen bei den US Masters in Augusta, bei der der vierfache Familienvater lange Zeit zur Spitzengruppe gehörte und am Ende einen beachtlichen 25. Platz belegte. In der zweiten Rangliste der Champions Tour, der sogenannten Charles Schwab Cup Wertung, wurde Bernhard Langer hinter Perry ausgezeichneter Zweiter und kann sich über einen zusätzlichen Bonus von 500.000 US-Dollar freuen. Zu den Preisgelder kommen dann noch die Sponsorenverträge, welche manchmal mehr Geld als die sportliche Leistung einbringen.

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