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Race to Dubai: Martin Kaymer schlägt auf dem Earth Course von Greg Norman ab

Ende 2009 eröffnete der von Golfprofi Greg Norman designte ‚Earth-Course‘, welche Austragungsort für die Dubai World Championship ist. Für den 7.018 Meter langen Golfplatz (72 Par) der Jumereih Golf Estate hat Norman die letzten vier Löcher so konzipiert, daß auf dieser Golf-Meile das Golfspiel über Sieg oder Niederlage entscheiden kann! Deshalb haben wir uns die letzten vier Löcher einmal genau angeschaut!

Auf dem ‚Earth-Course‘ der Jumereih Golf Estate spielen vom 25. bis 28.11. 2010 die 60 besten der Golf-Geldrangliste.

Als die Krise auch Dubai erreichte, war man sich gar nicht so sicher, ob es die Dubai World Championship geben würde. Greg Norman musste trotzdem beim Platzdesign nicht sparen und so wurde extra weiß gebleichter Sand aus North Carolina von der amerikanischen Atlantikküste eingeflogen, denn arabischer Sand ist für Bunker und Fairway-Wege nicht geeignet. Gesäumt von einigen monströsen Wasserhindernissen bettet sich der Course wunderschön in Mutter Natur ein. Jumereih Golf Estate soll vier Golfplätze designt nach den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Wind bekommen. Der Norman-Golfplatz ist der erste von vier und steht im Zeichen der Erde und erhielt damit auch seinen Namen.

Für den Golfplatz ‚Water‘ hat Golfpro Vijay Singh das Design übernommen und wie der Name schon verrät, soll hier viel Wasser ins Spiel kommen. Sergio Garcia, Pete Dye und Greg Norman designen gemeinsam den Platz ‚Wind‘, welcher ein typisches Links-Course werden wird. Auch für den Golfcourse ‚Fire‘ wird Greg Norman das Design übernehmen, welcher die karge Schönheit der Wüste hier mit einbeziehen will. Wann der Platz eröffnet wird ist allerdings noch unklar.

Greg Norman über seinen Platz: ‚I think the entire course has a great balance, but the finish will really stand out. I expect it will be considered one of the most challenging and exciting miles of golf, in terms of risk and reward. The final four will be comprised of a short par four, a long par four, a great par three and a medium-to-long par five, so a lot of things can happen on the home stretch. There could be a two-or three-shot swing which will cater to the best players—and of course will be a defining moment for spectators and the television audience alike.‘

‚Ich denke, dass der gesamte Platz eine großartige Balance bietet, aber was wirklich hervorsticht, ist das Finish. Ich hoffe, dass man das Finish als äußerst anspruchsvolle und aufregende Golf-Meile sehen wird. Auf den letzten vier Spielbahnen kann viel passieren, denn hier eröffnen sich Chancen und Risiken zugleich. Der Schlussspurt besteht aus einem kurzen Par 4, gefolgt von einem langen Par 4, einem großartigen Par 3 und einem mittellangen Par 5. Und Zuschauer und TV-Publikum ist in den entscheidenden Momenten immer dabei!‘

GREG NORMANS GOLFMEILE: Loch 15 bis Loch 18 vom EARTH-Course


Loch 15, Par 4, 339 m:
Dieses kurze Par 4 ist der Anfang einer fantastischen Endspurts. Man spielt das relativ gerade Loch bergauf. Sieben Bunker minimieren die grüne Landezone für den ersten oder zweiten Schlag. Das Grün fällt sehr stark, daß man präzise das Grün treffen muß, damit der Ball nicht in den großen Bunker links vom Grün rollt.

Loch 16, Par 4, 443 m: Es ist nicht nur deutlich länger als das vorherige Par 4, Knackpunkt ist das Wasser rechts mit einer Wasserrinne nur ein paar Meter vor dem Grün. Wer auf Risiko spielt, kann hier schnell ein Birdie verwandeln, wer Pech hat, kommt mit einem Bogey davon.


Loch 17, Par 3, 178 m: Ein fantastisches Par 3, welches kurz ist und deshalb präzise gespielt werden muß. Für dieses Inselgrün ist die Eisenwahl entscheidend. Wind aus allen Richtungen kann dieses Loch unberechenbar machen. Wenn man Glück, findet man einen verirrten ball in einen der vier Bunker statt im Wasser.


Loch 18, Par 5, 595 m: Ein langes Par 5 Loch mit Abschlag direkt übers Wasser. Nächste Schwierigkeit: direkt vom See schlängelt sich Mitte Fairway und bis vors Grün ein Wasserlauf durch. Je nachdem, wo der Ball auftrifft, könnte er jederzeit wieder im Wasser liegen. Damit ist auch der zweite Schlag nicht ohne. Eine echte Herausforderung für ein ultimatives Finale.


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