Mehr Mitglieder, mehr gespielte Runden und die laut Club wirtschaftlich erfolgreichste Saison seiner Geschichte: Golf Eichenheim in Kitzbühel blickt auf ein starkes Jahr zurück. Dazu kommt die Auszeichnung als „Golfclub des Jahres 2026“ durch Golf in Austria. Golfmanager Steffen Ritschel erklärt, wie gezielte Veränderungen am Platz, moderne Pflege und persönliche Gastfreundschaft zusammenwirken.
Was sich in Eichenheim verändert hat
- Spielbarkeit: Rough an ausgewählten Stellen entschärft, Drainagen verbessert.
- Platzpflege: Pflegequalität gesteigert; Mähroboter übernehmen laut Club bereits rund die Hälfte der Mäharbeiten.
- Clubleben: Neue Turnierformate verbinden sportlichen Anspruch mit entspannter Atmosphäre.
- Qualitätskontrolle: Seit 2025 Mitglied der Leading Golf Courses of Austria.
Golf vor Kitzbühels Bergkulisse: Eichenheim wurde von Golf in Austria zum „Golfclub des Jahres 2026“ gewählt. Foto: Hommage Luxury Hotels Collection
Was sich auf dem Platz verändert hat
Ein anspruchsvoller Golfplatz muss seinen Gästen nicht jede Runde möglichst schwer machen. In Eichenheim wurde das Rough an einigen Stellen entschärft. Eine behutsame Veränderung, die viel darüber erzählt, wie Steffen Ritschel den Club seit knapp drei Jahren weiterentwickelt.
„Golf soll spielbar, fair und einfach Freude machen“, beschreibt er sein Ziel.
Gemeinsam mit seinem Team hat Ritschel an mehreren Stellen angesetzt: Neben dem Rough nennt er eine gesteigerte Pflegequalität, verbesserte Drainagen und neue Turnierformate. Sportlicher Anspruch und eine entspannte, herzliche Stimmung sollen dabei zusammengehören.
Für die Platzpflege verantwortlich ist Head Greenkeeper Andreas Wachter mit seinem Team der Murhof Gruppe. Ihre Arbeit prägt, was Mitglieder und Gäste auf jeder Runde unmittelbar erleben: den Zustand der Grüns und die Bespielbarkeit des Platzes.
Seit 2025 gehört Eichenheim zu den Leading Golf Courses of Austria. Die Bewertungen durch anonyme Tester sind für Ritschel ein wichtiger Maßstab. Ebenso ernst nimmt er die täglichen Rückmeldungen der Mitglieder und Gäste.
Golfclub des Jahres: Anerkennung durch die Golfer
Die Auszeichnung durch Golf in Austria basiert nach Angaben Ritschels auf den Stimmen mehrerer Tausend Golferinnen und Golfer. Eichenheim gehörte zu den drei nominierten Clubs und setzte sich schließlich durch.
„Dass wir am Ende ganz vorne lagen, werten wir vor allem als Zeichen der Anerkennung für die Atmosphäre, die wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Mitgliedern und Gästen geschaffen haben.“
Auszeichnung für Eichenheim: Golfmanager Steffen Ritschel, Manfred Furtner, Präsident von Golf in Austria, und Maximilian Schultz vom ebenfalls ausgezeichneten Alpenhotel Kitzbühel am Schwarzsee („Golfhotel des Jahres“), v. l. Foto: Christoph Haid
Moderne Platzpflege und persönliche Gastfreundschaft
Auch technisch verändert sich Eichenheim. Laut Club übernehmen Mähroboter bereits rund die Hälfte der Mäharbeiten. Für 2027 kündigt der Club den Abschluss der Umstellung auf robotergestützte Mäharbeiten an.
Für Ritschel ist die Technik ein Baustein, um konstant gute Spielbedingungen zu schaffen. Ebenso wichtig bleibt für ihn der persönliche Umgang: wie Gäste empfangen werden, wie das Team miteinander spricht und wie ernst Wünsche und Rückmeldungen genommen werden.
„Eichenheim lebt von Menschen, nicht von Kennzahlen.“
Dabei sind die wirtschaftlichen Ergebnisse durchaus positiv. Ritschel berichtet von mehr Mitgliedern, deutlich mehr gespielten Runden und einem wirtschaftlich sehr soliden Ergebnis. Die laut Club erfolgreichste Saison seiner Geschichte bildet den Hintergrund – im Mittelpunkt seiner Antworten steht jedoch die gemeinsame Arbeit vom Greenkeeping bis zur Rezeption.
Grand Tirolia und Eichenheim: Aus Hotelgästen werden Stammgäste
Eine wichtige Rolle spielt das unmittelbar angrenzende Grand Tirolia Kitzbühel. Das Hotel der Hommage Luxury Hotels Collection und der Golfclub verbinden Aufenthalt und Golferlebnis auf kurzen Wegen.
„Immer wieder kommen Hotelgäste zum ersten Mal zu uns auf den Platz – und kehren als begeisterte Stammgäste wieder“, erzählt Ritschel.
Für den Club eröffnet die Verbindung den Zugang zu neuen Gästen. Das Hotel wiederum hat die Golfanlage direkt vor der Tür. Ob daraus eine dauerhafte Beziehung entsteht, entscheidet sich beim Besuch: auf der Runde, beim Empfang und im Gasthaus danach.
Was nach der Rekordsaison kommt
Die Aufgabe für die kommenden Jahre sieht Ritschel darin, die gemeinsame Philosophie mit seinem Team weiterzuleben und weiterzuentwickeln. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg. Entscheidend bleibt für ihn, wie Mitglieder und Gäste ihren Tag in Eichenheim erleben.
„Die schönste Bestätigung unseres Erfolgs sind für mich und mein Team die Gäste und Mitglieder, die mit einem Lächeln zu uns kommen – und mit einem Lächeln wieder gehen.“
Weitere Informationen: Golf Eichenheim und Grand Tirolia Kitzbühel
Zum sportlichen Angebot gehört außerdem die Golf Sport Academy unter der Leitung von Head Pro Ulf Wendling. Er leitet auch die Golfschule beim Stanglwirt in Going, über die wir im Rahmen der Stanglwirt Golf Trophy berichtet haben. So können Gäste ihre Golfrunden in Eichenheim mit professionellem Training verbinden.
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