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Turkish Airline Open: Däne gewinnt!

Belek (dpa) – Der dänische Golfprofi Thorbjörn Olesen hat mit dem Sieg bei der Turkish Open den bisher größten Erfolg seiner Karriere gefeiert.

Turniersieger
Der Däne Thorbjörn Olesen hat zum vierten Mal auf der European Tour gewonnen. Foto: Bernd Thissen

Der 26-Jährige gewann in Belek das erste Turnier der Finalserie der European Tour mit insgesamt 264 Schlägen vor dem Engländer David Horsey und Haotong Li (beide 267) aus China. Für seinen vierten Erfolg auf der Europa-Tour kassierte Olesen ein Preisgeld von 1,065 Millionen Euro.

Die deutschen Profis Maximilian Kieffer und Marcel Siem hatten in der Türkei mit dem Sieg nichts zu tun. Bereits vom ersten Tag an hielten sich die beiden Rheinländer am Ende des 78 Mann starken Teilnehmerfeldes auf. Der Düsseldorfer Kieffer (283) beendete das Turnier auf dem 60. Rang, der Ratinger Siem (292) kam über den 74. Platz nicht hinaus.

Turkish Airline Open Tag 1 bis 3

Turkish Airline Open – Belek (dpa) – Der dänische Golfprofi Thorbjörn Olesen geht mit sieben Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde der Turkish Open. Der 26-Jährige spielte in Belek eine 68er-Runde und führt mit insgesamt 195 Schlägen klar vor einem Quintett, das sich mit jeweils 202 Schlägen den zweiten Platz teilt. 

In Führung
Der Däne Thorbjorn Olesen geht mit sieben Schlägen Vorsprung in die letzte Runde des Turniers in Belek. Foto: Soeren Stache

Die Deutschen Maximilian Kieffer und Marcel Siem liegen beim ersten Turnier der Finalserie der European Tour weiter am Ende des Teilnehmerfeldes. Was für Marcel Siem besonders bitter ist, spielte er Anfang der Woche auf dem Platz ein Hole-in-One. Loch 8 wird ihm auf dem Regnum Golfcourse immer in Erinenrung bleiben: ‚Es war ein guter Start in die Woche. Ich habe mit einem Sechser-Eisen geschlagen und es war eher ein Glückstreffer. Ich hoffe, dass sich dieses Glück für mich am Donnerstag und am Freitag wiederholt‘, sagte Siem.  Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer (215) ist 65., der Ratinger Siem (224) rangiert nur auf Rang 79.

Race to Dubai Quali

Der 29-jährige Engländer Danny Willett ist momentan, vor den ersten drei European Tour Final Series Turnieren, der Zweitplatzierte in der Wertung für das Race to Dubai. Ebenfalls Teil des Startfelds bei den Turkish Airlines Open sind die beiden Ryder Cup Teilnehmer Lee Westwood und Andy Sullivan. Danny Willett zum Race to Dubai: ‚Die Finalserie startet mit einem großartigen Event hier in der Türkei. Ich hatte bereits einige schöne Ergebnisse bei vergangenen Turkish Airlines Open und es ist toll hier zu sein. Das Hotel ist hervorragend, Turkish Airlines ist ein ausgezeichneter Sponsor und hier ist ein wunderschöner Ort, um Golf zu spielen. Wir sind gerüstet für eine sehr gute Woche.‘

Lee Westwood spielt zum fünften Mal in der Türkei, nachdem er unter anderem beim Finale des Turkish Airlines World Golf Championship 2012 gespielt hat – und er ist wirklich begeistert von der Anlage des Regnum Resorts: ‚Es ist großartig wieder in der Türkei zu sein und wir freuen uns alle auf die Woche, die vor uns liegt. Der Platz scheint in fantastischem Zustand zu sein und ich habe schon so viel Gutes über den Kurs gehört.‘

Turkish Airline Open ohne Martin Kaymer

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer hatte die mit sieben Millionen Dollar dotierte Veranstaltung ausgelassen und steigt erst nächste Woche in Südafrika wieder ein. Nur die besten 60 Golfer der europäischen Geldrangliste qualifizieren sich für das Finalturnier in Dubai (17. bis 20. November 2016).

Marcel Siem schlechter Start

Marcel Siem
Marcel Siem spielte nur eine 80er-Auftaktrunde in der Türkei. Foto: Bernd Thissen

Der Ratinger Siem erlebte am ersten Tag der Turkish Open in Belek ein Debakel. Der 36-Jährige spielte eine schwache 80er-Runde im Regnum Carya Golf & Spa Resort und lag damit auf dem vorletzten Platz des 78 Mann starken Teilnehmerfeldes.

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