Samstag , November 25 2017
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Bernhard Langer gewinnt nach der British Open auch die US Open der Senioren

Bernhard Langer ist momentan nicht zu stoppen. Nach dem überragenden Erfolg in der letzten Woche bei der Senior British Open holt sich der Anhausener auch den Titel der US Senior Open und damit seinen zweiten Major-Titel in Folge. Als einziger Spieler mit allen vier Runden in den Sechzigern und  8 Schlägen unter Par ließ er am Ende auch seinem Hauptkonkurrenten Fred Couples aus den USA keine Chance, der hinter Langer mit drei Schlägen Rückstand Zweiter wurde.


 

Nach den zurückliegenden Erfolgswochen liegt Bernhard Langer im Charles Schwab Cup Ranking der Champions Tour mit 2.390 Punkten auf Platz 1. Mit 397 Punkten Vorsprung vor Couples. In der Geldrangliste konnte Langer den Mann aus Vereinigten Staaten ebenfalls überholen und führt dort mit mehr als 1,7 Millionen US-Dollar Preisgeld aus der laufenden Saison.

 

‚Ich kann es kaum glauben, dass ich zwei Majors hintereinander gewinnen konnte, trotz einer Zeitverschiebung von 8 Stunden und auf zwei sehr anspruchsvoll zu spielenden Plätzen‘ sagte Langer, ‚Ich freue mich riesig. So gutes Golf wie in den letzten beiden Wochen habe ich selten gezeigt, sowohl vom Abschlag zum Grün als auch auf dem Grün selbst.‘

Diese Aussage wird durch seine hervorragenden statistischen Zahlen bei den US Senior Open belegt. So brachte er fast alle Abschläge aufs Fairway und traf 52 von 72 Grüns ‚in Regulation‘. Während der ganzen Turnierwoche benötigte er keinen Dreiputt und hatte einen Putt-Durchschnitt von 29,3 Schlägen pro Runde. In Anbetracht der Schwere des Platzes ganz ausgezeichnete Werte.

 

Der Frontmann der deutschen Ryder Cup Bewerbung spielte Runden von 69, 68, 68 und 67 Schlägen (Gesamt 272, 8 unter Par) und gab die Führung nach dem zweiten Turniertag nicht mehr ab. Einzig der Amateur Tim Jackson (USA) lag überraschenderweise nach dem Donnerstag mit einer 68er-Runde knapp in Front.

 

Apropos Ryder Cup: Die Atmosphäre auf dem Championship Course des Sahalee Country Club im US-Bundesstaat Washington glich am Finaltag eher einem Ryder Cup Duell als einem Abschlusstag eines Major-Events. Die Zuschauermassen standen geschlossen hinter dem Lokalmatadoren Fred Couples, der mit Langer auf die Runde ging und auf Fehler des Deutschen wartete. Die Erfahrung von sechs Ryder Cup Begegnungen auf amerikanischen Boden – 5 Mal als Spieler, einmal als Kapitän des Europäischen Teams – kam dem 52-Jährigen aus dem bayerischen Anhausen entgegen. Bernhard Langer blieb trotz ungleicher Sympathie-Verteilung auf den letzten 18 Löchern bogeyfrei und siegte am Ende hochverdient.

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