Dienstag , Oktober 15 2019
Home / Major-Turniere / British-Open / Auto-Weltpremiere bei den British Open

Auto-Weltpremiere bei den British Open

Zum zweiten Mal ist Mercedes-Benz als ‚Official Car of The Open Championship‘ dabei. Als Highlight vorab überraschte Mercedes-Benz Rennfahrer David Coulthard Adam Scott mit dem neuen CLS 63 AMG Shooting Brake, der erst am Samstag auf dem Hockenheimring Weltpremiere feiern wird.

Prominenter Shuttle-Fahrer: ‚Es war fantastisch und eine große Überraschung, von David Coulthard abgeholt und zum Golfplatz gefahren zu werden. Es war toll, mit ihm zu plaudern und von ihm viel Interessantes über das Autofahren zu erfahren‘, sagte Adam Scott.

Der CLS 63 AMG Shooting Brake beeindruckte Rennfahrer David Coulthard ganz besonders: ‚Ich mag die Tatsache, dass Mercedes-Benz immer neue Konzepte auf den Markt bringt, und das Konzept des CLS Shooting Brake funktioniert. Es ist ein sehr sportlich aussehendendes Fahrzeug, das aber auch für die alltäglichen Fahrten geeignet ist. Und er hat die Größe, die du von so einem Fahrzeug erwartest.‘

Der neue CLS ist in seinen Proportionen eindeutig Coupé: Lange Motorhaube, schmale Fenstergrafik mit rahmenlosen Seitenscheiben, dynamisch nach hinten geneigtes, bis zum Heck durchgezogenes Dach. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass der Shooting Brake über fünf Türen und ein ‚Mehr‘ an Funktion verfügt. In der Essenz handelt es sich um eine nie dagewesene Form eines Sportwagens mit fünf Sitzplätzen und einer großen Heckklappe.

Warum nennt Mercedes seinen neuen Wagen ‚Shooting Brake‘

Break oder gleichlautend Brake nannte man auf englisch früher Fuhrwerke, die man vorhielt, um den Widerstand ungezähmter Pferde zu brechen (to break) und ihren Bewegungsdrang zu bremsen (to brake), damit sie als Arbeitspferde nutzbar wurden. Weil Fuhrwerke dabei leicht beschädigt werden konnten, verwendete man keine, die man für andere Zwecke dringend benötigte. Man versah die Breaks/Brakes allenfalls mit leichten, oftmals variablen Aufbauten, die beispielsweise nur dazu dienten, das zur Jagd Nötige mitzuführen. Ein solches Fahrzeug, mit dem man zum Schießen (shooting) fuhr, nannte man Shooting Brake oder Shooting Break. In den 60er und 70er Jahren wurden in Großbritannien motorisierte Shooting Brakes populär – exklusive zweitürige Sportwagen, die den Luxus und Stil eines Coupés mit mehr Gepäckraum und großer Heckklappe verbanden.

Exklusive Innovation im Innenraum: Der Holzladeboden

Extravagant und einmalig in der Autoindustrie ist der designo Holzladeboden, der den Manufaktur-Charakter des Innenraums unterstreicht. Das Kirschbaumholz ist ein Klassiker unter den Edelhölzern und steht in Kontrast zu den Intarsien aus Räuchereiche und den Aluminiumschienen. Dies verleiht dem Laderaum die Eleganz der Holzdecks von Yachten, verbunden mit der Faszination von Technologie und Präzision. Zu seinen Eigenschaften zählen Biegsamkeit und Elastizität sowie Dichte und Feinfaserigkeit.

Für den Ladeboden aus amerikanischem Kirschbaum werden ausgesuchte Furnierblätter in fünf Schichten kreuzweise von Hand verleimt und verpresst, um eine hohe Formstabilität zu erzielen. Die Rohlinge werden mit einer CNC-Maschine auf ihr exaktes Format gefräst, und die Oberflächen glatt geschliffen und imprägniert, um die natürliche Schönheit des Holzes zu unterstreichen. Intarsien aus dunkler Räuchereiche, die mit Lasertechnik präzise in drei Millimeter schmale Streifen geschnitten werden, veredeln das Design des Ladebodens. Die aufwändig hergestellten Aluminiumleisten mit gebürsteter Oberfläche schützen in Kombination mit Gummieinlegern nicht nur die Holzoberfläche, sondern haben auch eine rutschhemmende Wirkung.

Dazu stehen fünf Interieurfarben, fünf Zierteil-Ausführungen sowie drei Lederqualitäten zur Wahl. Drei exklusive Holzarten Wurzelnuss braun glänzend, Esche schwarz glänzend und Pappel hellbraun seidenmatt können nach Wunsch zum Einsatz kommen. Noch pro­gressiver erscheint der Fahrzeuginnenraum durch die AMG Zierelemente in Carbon in Kombination mit schwarzem Klavierlack. Ganz neu ist die Innenausstattung ‚Porzellan‘, die beiden CLS-Modellen eine Wertigkeit wie sonst nur in der S-Klasse erlebbar verschafft. Porzellan wird sonst nur in Super-Yachten und Helokoptern verwendet.

Fahrzeugkonzept neuer Dimension: Der viertürige Shooting Brake

Wer geht schon gerne Kompromisse ein: Auch wenn der praktische Nutzen beim Design des Shooting Brake (Länge x Breite x Höhe: 4.956 x 1.881 x 1.413 mm) keineswegs im Vordergrund stand – das neue CLS-Modell hat einige Trümpfe zu bieten. Zum Beispiel mit einem Ladevolumen von 590 bis 1.550 Litern bietet der Gepäckraum trotz des sportlich-flachen Dachverlaufs viel Platz, der durch die serienmäßig automatisch zu öffnende Rückwandtür einfach zu nützen ist.

Der CLS Shooting Brake ist mit vier Motorisierungen lieferbar – zwei Dieselantrieben und zwei Benzinern. Allen Motoren serienmäßig gemeinsam ist das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS sowie die ECO Start-Stopp-Funktion. Darüber hinaus sind zwei Modelle mit Allradantrieb erhältlich: CLS 350 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY und CLS 500 4MATIC BlueEFFICIENCY. Einstiegsmodell ist der CLS 250 CDI BlueEFFICIENCY mit 150 kW (204 PS). Der kombinierte Kraftstoffverbrauch ist mit 5,3 Litern Diesel pro 100 Kilometer herausragend für diese Leistungsklasse und entspricht CO2-Emissionen von 139 Gramm pro Kilometer. Darüber rangieren die beiden Sechszylinder: CLS 350 CDI BlueEFFICIENCY mit 195 kW (265 PS) und CLS 350 BlueEFFICIENCY mit 225 kW (306 PS). Das Topmodell ist der CLS 500 BlueEFFICIENCY mit V8-Biturbomotor und 300 kW (408 PS).

Noch immer weltexklusiv: Dynamische Voll-LED Scheinwerfer

Als erstes Automobil der Welt besaß der CLS auf Wunsch dynamische Voll-LED High-Performance-Scheinwerfer, die den faszinierenden tageslichtähnlichen Farbeindruck der LED-Technologie mit Performance, Funktionalität und Energieeffizienz der heutigen Bi-Xenon-Generation kombinieren. 95 Prozent aller Kunden entschieden sich beim CLS Coupé dafür. Selbstverständlich besitzt auch der CLS Shooting Brake als weltweit zweites Automobil optional das neue Lichtsystem. Die Scheinwerfer mit ihren insgesamt 71 LED sehen aufregend aus und unterstreichen so den unverwechselbaren Auftritt des CLS. Die Lichtspezialisten von Mercedes-Benz konnten die LED-Technologie erstmals auch mit dem Adaptiven Fernlicht-Assistenten verbinden, was zu einer völlig neuen Ausleuchtungsqualität bei Nacht führt.

Ab Oktober 2012 wird der neue CLS 63 AMG Shooting Brake dann auch auf deutschen Straßen zu sehen sein. Preis:  Ab 117.513 € für den 525 PS V8-Biturbo von AMG.

Advertisement