Paris (dpa) – Die deutschen Golfprofis Maximilian Kieffer und Martin Kaymer haben sehr gute Chancen auf den Sieg bei der Open de France. Sollte der Finalsonntag für Maximilian Kieffer gut laufen, wäre es der erste Titel seiner Karriere auf der European Tour. Zwischenzeitlich führte auch mal Martin Kaymer das Feld an, was seiner Sportler-Seele nach seinen vielen gescheiterten Cuts bei den wichtigsten Turnieren in den letzten Wochen wirklich gut tut. Bei dem Open-de-France-Sieger von 2012, Marcel Siem, lief es am dritten Turniertag nicht so gut: Der Ratinger spielte nur eine 73er Runde und rutschte bei der mit drei Millionen Euro dotierten Veranstaltung mit insgesamt 216 Schlägen auf den 49. Rang ab.
Maximilian Kieffer hat seiner ersten Sieg auf der European Tour im Blick. Foto: Hans Punz
Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer liegt bei dem 3 Mio. Euro dotierten Turnier vor den Toren von Paris mit insgesamt 205 Schlägen auf dem zweiten Platz. Der 25-Jährige spielte im Le Golf National eine starke 65er Runde und hat vor dem Schlusstag nur zwei Schläge Rückstand auf den Spitzenreiter Jaco van Zyl (203) aus Südafrika. Für Maximilian Kieffer wäre es der erste Titel seiner Karriere auf der European Tour. Nur zwei Schläge hinter Kieffer liegt der zweimalige Majorsieger Martin Kaymer (207) auf dem geteilten vierten Rang in Lauerstellung. Der 30-Jährige aus Mettmann, der bei Halbzeit sogar geführt hatte, kehrte nach seiner dritten 69er Runde auf dem Par-71-Kurs ins Clubhaus zurück. Mit nur vier Schlägen Rückstand auf die Spitze hat Kaymer aber erneut die Chance, die Open de France nach 2009 zum zweiten Mal zu gewinnen. Mit einem Schlagverlust am Schlussloch vergab die ehemalige Nummer eins der Welt eine noch bessere Ausgangsposition.