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McIlroy gewinnt PGA Championship und holt sich vierten Majortitel

Rory McIlroy mit der Wanamaker Trophy
Rory McIlroy mit der Wanamaker Trophy

Rory McIlroy gewinnt in Valhalla das letzte Major des Jahres. Auf dem zweiten Platz landete der US-Amerikaner Phil Mickelson (-15). Rickie Fowler und der Schwede Henrik Stenson wurden geteilter Dritter (-14). Bernd Wiesberger kann am Finaltag der PGA Championship nicht mehr an die grandiosen Leistungen der letzten Tage anschließen und fällt im Valhalla GC mit birdleloser 74 (+3) auf Rang 15 zurück.  Wiesberger ging erst mit 1:34 Stunden Verspätung auf die letzten 18 Löcher, nachdem ein Gewitter die Veranstaltung wie bereits die vorangegangenen Tage besuchte. Weil es immer dunkler und nahezu unspielbar wurde, schickten die Platzrichter die letzten vier Spieler gemeinsam auf das letzte Loch – ein Novum in der Majorgeschichte.

Der Sieger der 96. PGA Championship heißt Rory McIlroy. Der Weltranglistenerste aus Nordirland lag nach den vier Runden auf dem Par-71-Platz von Valhalla in Louisvillle/Kentucky mit 268 Schlägen 16 unter Par, gewann sein zweites Major in Folge, sein viertes insgesamt und seine zweite PGA Championship nach 2012.

Ein starkes Finish bei der PGA Championship lieferte sich neben Rory McIlroy auch Phil Mickelson. Mickelson, PGA Championship Gewinner von 2005, lochte seine Putts aus allen möglichen Lagen, musste aber an der 16 das erste Bogey nach zuvor 21 Löchern ohne Schlagverlust hinnehmen. Fowler rettete sich mehrmals aus schwierigen Lagen, konnte allerdings an der 14 das Bogey nicht verhindern, Stenson kassierte ebenfalls an der 14 ein Bogey. Zwischenzeitlich lagen McIlroy, Mickelson, Fowler und Stenson schlaggleich bei 15 unter Par. Phil Mickelson locht auf der 18 fast seinen Chip zum Eagle und geht so beinahe noch ins Stechen, der Ball rollt aber Zentimeter am Loch vorbei und Mickelson muss sich nach der 66 (-6) mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Rickie Fowler (USA) teilt sich nach der 68 (-3) den 3. Platz mit Henrik Stenson (66). Fowler beendet damit alle vier Majorturniere dieses Jahres in den Top 5.

Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten machte McIlroy bei einbrechender Dunkelheit auf den letzten Löchern aber keine Fehler mehr und machte mit einem Birdie an der 17 alles klar.“Das ist unglaublich. Ich weiß nicht, ob ich jemals noch einmal so einen Sommer habe wie in diesem Jahr. Es stehen noch einige Turniere an, aber jetzt werde ich erstmal alles genießen“, so Rory McIlroy.

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