Sonntag , September 15 2019
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Ladies German Open: Finalrunde auf 13 Uhr verschoben, Popov beste Deutsche

Die Spanierin Carlota Ciganda und Charley Hull aus England gehen am Sonntag als Führende in die Finalrunde der UniCredit Ladies German Open presented by Audi. Nach gespielten 27 Löchern haben beide 101 Schläge (sechs unter Par) auf der Scorekarte. Beste Deutsche: Golf-Amateurin Sophia Popov (St. Leon-Rot). Die 21-Jährige liegt als beste Deutsche mit 105 Schlägen (-2) auf Rang 9. Normalerweise sollten ab 9 Uhr die Proetten auf die Runde gehen. Die Ladies European Tour hat für 13 Uhr eine  weitere Entscheidung angekündigt

Die Engländerin Charley Hull (links) und die Spanierin Carlota Ciganda (rechts) führen das Leaderboard an. Beste Deutsche ist Sophia Popov (GC St. Leon-Rot)

Auch die Finalrunde wird am Sonntag nur über 9 Löcher gespielt und es wird an Tee 2 gestartet. Nur wann es los geht, ist noch unklar. Normalerweise sollten ab 9 Uhr die Proetten auf die Runde gehen. Die Ladies European Tour hat für 13 Uhr eine  weitere Entscheidung angekündigt, wie das Turnier heute fortgesetzt wird.

Das Redenwetter sorgte bereits in den letzten Tagen für Turbulenzen. Der Cut wurde bereits nach der ersten Runde gezogen und 70 Spielerinnen gingen vor 3.800 Zuschauern auf den Kurs. Dem Cut zum Opfer gefallen war unter anderem die Siegerin von 2010, Laura Davies (England), die ihre erste Runde am Donnerstag mit 73 (+1) Schlägen abgeschlossen hatte.

Die 22-jährige Nichte von Tiger Woods twittert täglich aus Markt Indersdorf und rät, dass ein Schlauch-Boot eine gute Investition wäre. Mit 107 Schlägen (Par) geht Cheyenne Woods auf Platz 39 ins Finale. ‚Ich habe erstmals bei einem Turnier nur neun Bahnen gespielt, das ist ungewohnt‘, sagte Cheyenne, die mit ihrem Score nicht ganz zufrieden war: ‚Ich habe einige Birdie-Putts vergeben.‘ Nach dem Turnier in Gut Häusern fliegt Woods erst einmal nach Hause nach Texas, versprach aber: ‚Ich würde im nächsten Jahr gerne wieder hier spielen.: Wie es mit dem Turnier weitergeht, verrät heute Nachmittag Turnierdirektor Nikolaus Peltzer von der Deutschen Golf Sport GmbH.

Caroline Masson (106/ – 1/ Platz 23) startet um einen Schlag besser als Woods in die Finalrunde. Die 24-jährige Gladbeckerin: ‚Was eine 9-Loch-Runde so schwierig macht, ist, dass man keine Zeit hat, ins Spiel zu finden. Man muss sofort voll da sein.‘ Was ihr mit einem Birdie auf der ersten gespielten Bahn perfekt gelang, doch schon an Bahn zwei folgte der Bogey-Patzer. Masson: „Klar war es ziemlich nass, doch wir müssen das Beste daraus machen. Ich hoffe, wir können am Sonntag mindestens nochmal neun Löcher spielen. Bei dem Wetter kann viel passieren, mit etwas Glück kann ich einige Birdies spielen.“

Hervorragend schlägt sich Sophia Popov (St. Leon-Rot). Die 21-Jährige liegt als beste Deutsche mit 105 Schlägen (-2) auf Rang 9. Miriam Nagl (106/-1) ist 23. Ann-Kathrin Lindner und Leigh Whitaker (beide St. Leon-Rot) belegen gemeinsam mit insgesamt 107 Schlägen (Par) Rang 39.

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