Donnerstag , Januar 23 2020
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Zwei Hole-in-Ones und Deutschland auf Rang ‚7‘ bei der Team-Europameisterschaft der Senioren

Das schottische Team von Kapitänin Pamela Williamson hat die Mannschafts-Europameisterschaft der Seniorinnen gewonnen. In einem spannenden Finale besiegten die Schottinnen ihre Nachbarn aus England mit 3 zu 2 Punkten. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Schweiz gegen Irland durch und sicherte sich die Bronzemedaille. Das deutsche Team belegte Rang sieben. Die European Senior Ladies Team Championship wurde vom 31. August bis 4. September 2010 im im A-ROSA Scharmützelsee Sporting Club Berlin in Bad Saarow ausgetragen. Zwei sportliche Highlights waren zwei spektakuläre Hole-in-Ones: Am siebten Loch des Arnold-Palmer-Platzes schoss Rozalyn Adams (England) ein Ass in der erster Qualifikationsrunde. Zwei Tage später gelang dieser Wunderschlag auch der Italienerin Alessandra Zoboli an gleicher Stelle.

Das Finale zwischen den Nachbarnationen Schottland und England war an Spannung kaum zu überbieten. Abwechselnd gingen je zwei Punkte an beide Kontrahenten. Das fünfte Match musste die Entscheidung bringen. Am 17. Grün hatte die für Schottland spielende Anne Ryan die Nase vorn und lochte ihren Ball zum Matchgewinn und damit zur Goldmedaille unter großem Jubel ihrer Mannschaftskolleginnen ein. Vorjahresdritter England war zwar als Favorit ins Rennen gegangen, nachdem es sich in den beiden Zählspielrunden deutlich als beste Nation qualifiziert hatte. Doch Schottland zeigte ab dem dritten Tag seine Matchplay-Stärke. Im Viertelfinale warfen die Highland-Ladies Titelverteidiger Deutschland aus dem Rennen, im Halbfinale besiegten sie Irland. Für die Schottinnen Heather Anderson, Lorna Bennett, Fiona de Vries, Anne Ryan, Mary Smith und Moira Thompson ist es die erste Goldmedaille im Seniorinnen-Team, die Engländerinnen belegen nach 2006 und 2007 nun zum dritten Mal den zweiten Platz.

Im kleinen Finale setzte sich die Seniorinnen-Mannschaft aus der Schweiz durch. Mit 3 zu 2 Matchpunkten besiegten sie Irland. Nachdem die Eidgenössinnen die Qualifikation als fünfte abgeschlossen hatten, gewannen sie ihr Viertelfinale gegen Schweden, verloren aber am nächsten Tag im Halbfinale gegen England. Mit dem dritten Platz in diesem Jahr holten sich die Schweizerinnen nun zum ersten Mal eine Seniorinnen-Medaille bei der Team-Europameisterschaft.

Deutschland auf Rang sieben

Das deutsche Team um Kapitänin Beate-Michaele Muß hatte als Titelverteidiger und Gastgeber der Europameisterschaft eine Medaille im Visier. Bestens vorbereitet qualifizierten sich Karin Gumpert (G&LC Köln), Sabine Boeder (Golfresort Bad Griesbach), Uschi Beer (Düsseldorfer GC), Tessa Oldenbourg (GC Wörthsee), Dagmar Lehmann (GC Gifhorn) sowie Cornelia Schmidt-Stützle und Sabine Blecher (beide Stuttgarter GC Solitude) auf dem dritten Platz sicher in der ersten Gruppe. Sabine Blecher erzielte dabei mit 72 Schlägen (Par) die beste Runde dieser Europameisterschaft. Doch der Medaillentraum wurde schon im Viertelfinale durch den späteren Sieger Schottland beendet. In einem äußerst knappen Match mussten sich die Deutschen geschlagen geben und waren damit aus dem Titelrennen. Aber auch in der zweiten Lochspielrunde konnten die Titelverteidigerinnen nicht ihre Stärken aus den Vorrunden ausspielen und hatten das Nachsehen gegen Frankreich. Doch trotz der beiden Niederlagen motivierten sich die deutschen Seniorinnen für ihr letztes Spiel gegen Spanien. Mit frühen drei Punkten und dem Gesamtergebnis von 4 zu 1 war der Sieg dann auch deutlich und Deutschland sicherte sich somit den siebten Rang.

Zwei Hole-in-Ones

Was nur selten passiert, sollte bei dieser Europameisterschaft gleich zweimal vorkommen. Am siebten Loch des Arnold-Palmer-Platzes schoss Rozalyn Adams (England) ein Ass in der erster Qualifikationsrunde. Doch schon zwei Tage später gelang dieser Wunderschlag auch der Italienerin Alessandra Zoboli an gleicher Stelle. Da das gastgebende Sport & Spa Resort A-ROSA Scharmützelsee seit letztem Jahr jedem Hole-in-One-Schützen ein Tourbag und einen Driver verspricht, kamen auch diese beiden Europameisterschaftsteilnehmerinnen in den Genuss dieser besonderen Geschenke.

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