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Greenbier Classic: Tiger Woods feiert Erfolgserlebnis bei PGA-Turnier

White Sulphur Springs (dpa) – Superstar Tiger Woods hat nach langer Zeit wieder ein Erfolgserlebnis auf dem Golfplatz gefeiert. Zwei Wochen nach seiner desaströsen Leistung bei der US Open beendete der 14-malige Major-Sieger aus den USA die erste Runde der Greenbrier Classic mit starken 66 Schlägen. «Es ist traurig und schwer, sich das anzuschauen», bemerkte Ex-Trainer Butch Harmon, mit dem Woods zwischen 1997 und 2004 acht Majors gewann. «Es sieht so aus, als wenn Tiger seine Seele verloren hat.»Bei der US Open schied der einstige Schüler mit 16 über Par so kläglich aus, dass viele Experten sogar dafür plädieren, dass der bald 40-Jährige einfach aufhören sollte.

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Tiger Woods zeigte sich mal wieder von seiner starken Seite. Foto: Stephen Brashear

Dabei hätte das Ergebnis der ehemaligen Nummer eins der Welt auf dem Par-70-Kurs in White Sulphur Springs noch besser ausfallen können: Neben sieben starken Birdies musste Woods auch drei Schlagverluste auf seiner Scorekarte notieren. Bei der US Open in der Nähe von Seattle war der 39-jährige Kalifornier nach schwachen Runden von 80 und 76 Schlägen vorzeitig ausgeschieden. Nach den zahlreichen Verletzungen in den vergangenen zwei Jahren ist Woods in der Weltrangliste bis auf Platz 220 abgerutscht. Die bis zu dem Zeitpunkt beste Runde des mit 6,7 Millionen Dollar dotierten PGA-Turniers in West Virgina spielten Brian Davis (England), Ryo Ishikawa (Japan) sowie Scott Langley (USA) mit jeweils 64 Schlägen. Der deutsche Golfprofi Alex Cejka hatte seine erste Runde bei der Greenbier Classic noch nicht begonnen, als Tiger Woods wieder ins Clubhaus zurückkehrte. 

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