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Wer holt sich die begehrte Top-Level-Domain Golf?

Die amerikanische Internet-Organisation ICANN hat im Juni 2011 beschlossen, Länder- und Firmennamen als sogenannte Top Level Domains zuzulassen. Damit werden bald neben den herkömmlichen Domain-Endungen wie .de, .org oder .com auch Endungen wie .bayern, .springer oder .golf zugelassen werden. Wer sich die begehrte Golf-Domain holt, muss viel Geld auf dem Konto haben, denn bei der Top-Level-Domain will die ICANN tief in die Tasche greifen. Die Bewerbung kostet 185.000 Dollar, die Jahresgebühr beträgt 25.000 Dollar. Wer sich die Top-Level-Domain (TLD) nicht leisten kann oder mag, sind die Second-Level-Domains die günstigere Alternative. Die Vorbestellungen laufen auf Hochtouren und golf.bayern, golf.reise oder golf.shop sind längst reserviert.

April 2012 werden dann alle Anträge veröffentlicht und jeder kann sehen, wer sich für welche Dot-x-Endung beworben hat. Von diesem Zeitpunkt an kann man Widerspruch einlegen, wenn man seine Markenrechte verletzt fühlt oder sogar eine Verwechslungsgefahr erkennt. Auf jeden Fall haben dann die Anwälte Hochkonjunktur. Können sich Bewerber untereinander nicht einigen, hat die ICANN eine TLD-Auktion vorgesehen. Im Golfsport stellt sich die Frage, holte sich jemand die TLD x.golf? Ab 2013 sollen nach ICANN-Plan dann die neuen Internet-Endungen online sein.

Wenn man im April 2012 weiß, an wen die Top-Level-Domains vergeben werden, kann man während einer dreimonatigen Bewerbungsphase, der sogenannten ‚Sunrise Period‘ eine Second-Level-Domain reservieren, wie zum Beispiel golf.bayern, golf.sport oder golf.reise. Wir sind gespannt, wer bei golf.shop das Rennen macht. Auf jeden Fall sollen diese Domains nur zwischen 20 und 70 Euro kosten. Und eins darf man nicht vergessen, bis jetzt weiß keiner, wie die Suchmaschinen auf die neuen Domains reagieren. Herausfinden wird man dies wohl dann erst ab Mitte/Ende nächsten Jahres.

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