Sonntag , Dezember 16 2018
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Wissenswertes rund um die 144. British Open St. Andrews

St. Andrews (dpa) – Die 144. British Open auf dem Old Course in St. Andrews ist das dritte der vier Major-Turniere der Saison und das einzige, das nicht in den USA ausgespielt wird. 2014 gewann Rory McIlroy, der Titelverteidiger und Weltranglistenerste aus Nordirland setzte sich in Hoylake bei Liverpool mit insgesamt 271 und damit zwei Schlägen Vorsprung vor Sergio Garcia (Spanien) und Rickie Fowler (USA) durch. Eine Knöchelverletzung, erlitten beim Fußballspielen, verhindert nicht nur seinen Start in St. Andrews. Es könnte ihn Ende des Wochenendes auch seine Führungsrang kosten, denn der US-Profi Jordan Spieth ist auf den besten Weg dahin. Nicht wenige trauen ihm den dritten Majorsieg des Jahres zu. Bei einem Sieg kann er die Führung in der Weltrangliste übernehmen. Die wichtigsten Fakten zu der Traditionsturnier im Überblick:

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Vor fünf Jahren gewann Louis Oosthuizen die British Open in St. Anrdrews. Foto: Brian Stewart

  • Die British Open ist eines der ältesten Golf-Turniere der Welt. Im Jahr 1860 wurde die erste Open Championship im Prestwick Golf Club an der schottischen Westküste ausgespielt. Willie Park Senior siegte und erhielt einen Gürtel als Trophäe. Von 1872 an bekam der Gewinner die Claret Jug überreicht. Am häufigsten gewann der Brite Harry Vardon die British Open – sechsmal zwischen 1896 und 1914.
  • Die Claret Jug ist eine silberne Weinkaraffe und ist neben dem Ryder-Cup-Pokal und dem Green Jacket beim Masters in Augusta die berühmteste Trophäe im Golf-Sport.
  • Der Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews liegt rund eine Autostunde von Edinburgh entfernt. Glaubt man den Aufzeichnungen, spielen die Schotten seit dem Jahr 1100 Golf auf dem geschichtsträchtigen Old Course. Mehr Tradition geht nicht. Alle fünf Jahre kehrt die Open nach St. Andrews zurück – deshalb beginnt am Donnerstag schon die 29. Auflage auf dem Küstenplatz.
  • Der Par-72-Kurs an der Küste ist ein typischer Links-Platz. Stürmischer Wind, tiefe Sandbunker sowie extrem harte und wellige Fairways verlangen den Spielern im ‚Home of Golf‘ alles ab. Mit rund 6.679 Metern ist der Kurs allerdings nicht all zu lang.

Favoriten British Open St. Andrews

Der 21-jährige Texaner Jordan Spieth ist der erste Golfer seit Tiger Woods im Jahr 2000, der bei vier Turnieren vor der Open Championship triumphierte. Wenn er in St. Andrews gewinnt, ist er nicht nur die neue Nr. 1 im Golf, er hat auch als einer der wenigen Spieler auf der Welt den ‚Grand Slam im Golf‘ geschafft. Tiger Woods, inzwischen 39, wird nur noch auf Position 241 in der Welt geführt – kaum jemand traut ihm Majortitel Nr. 15 zu. Landsmann Rickie Fowler will nach dem Triumph bei der Scottish Open beweisen, dass er reif für eine Major-Trophäe ist. Martin Kaymer aus Mettmann liebt St. Andrews und würde gern der erste Deutsche sein, der die Open Championship gewinnt. 

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