Freitag , November 16 2018
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Status Quo nach dem 1. BMW International Open Tag: Außenseiter Dredge und Whitford führen das Leaderboard

Golf-Stars wie Martin Kaymer (Mettmann) oder Ernie Els (Südafrika) liegen nach den ersten 18 Löchern im Mittelfeld. Außenseiter Bradley Dredge (Wales) und Peter Whitford (Schottland) führen das Leaderboard mit 64 Schlägen (acht unter Par) und führen damit das mit zwei Millionen Dollar dotierte Turnier der European Tour an.

Die Nummer 173. der Weltrangliste (Dredge) und die Nummer 203. (Whitford) sorgten heute in München-Eichenried für Aufsehen. Beide spielten sechs Birdies, einen Eagle und keine Bogeys. Die Wetterbedingungen waren grandios: fast Windstille, die Fahnenpositionen luden zum Angriff ein und die Grüns boten wegen des Regens der vergangenen Wochen guten Halt. Weitere Außenseiter wussten diese Vorteile zu nutzen: Platz drei hinter Whitford und Dredge belegt vor der zweiten Runde am Freitag ein Quartett aus Chapchai Nirat (Thailand), Phillip Price (Wales), Ariel Canete (Argentinien) und Jeppe Huldahl (Dänemark).

Von den 15 deutschen Startern im 156 Teilnehmer starken Feld war Marcel Siem (Ratingen) mit 69 Schlägen der Beste. Siem musste zwischenzeitlich drei Bogeys in Folge einstecken, zeigte aber mit zwei Birdies an den letzten beiden Löchern ein starkes Finish. Martin Kaymer, der 2008 für den bislang einzigen Heimsieg in 22 Jahren BMW International Open gesorgt hatte, begann mit einer 71er-Runde. Dem Weltranglisten-11. gelangen zwar vier Birdies und ein Eagle, er musste jedoch auch fünf Bogeys notieren. ‚Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht‘, sagte er. ‚Eins unter Par ist keine sehr gute Runde auf diesem Golfplatz, zumal es heute viele Birdiechancen gab.‘

Eine solider Auftakt gelang Bernhard Langer (Anhausen) mit 70 Schlägen, Alex Cejka (München) benötigte 71 Schläge. Auch Amateur Maximilian Kieffer (Düsseldorf, 70) und Stephan Gross Jr. (Heidelberg, 71) blieben unter Platzstandard.

Von den vielen prominenten Starten im besten Teilnehmerfeld der Turniergeschichte hatte Sergio García mit einer 77er-Runde das schlechtete Ergebnis. Titelverteidiger Nick Dougherty (England) verpasste es mit 74 Schlägen ebenfalls, an seine Leistungen vom Vorjahr anzuknüpfen.

Dagegen verschaffte sich der Weltranglisten-Achte Paul Casey (England) mit 68 Schlägen eine exzellente Ausgangsposition. Auch für den Ranglisten-6. Ernie Els und Europas Ryder-Cup-Kapitän Colin Montgomerie (Schottland) ist bei je 70 Schlägen noch nichts verloren.

Startzeiten für Freitag, den 25. Juni 2010!

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