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BMW Masters: auch in Runde 3 noch kein BMW Hole-in-One-Gewinner d. BMW 6er Gran Coupé

Drei der fünf weltbesten Golfer haben noch alle Chancen auf ein Sieg

Hanson und McIlroy vor dem Schlusstag vorne
Peter Hanson (SWE, -16) und der Weltranglistenerste Rory McIlroy (NIR, -15) sind am Schlusstag der BMW Masters 2012 die Gejagten. Der Schwede büßte auf den ersten Neun zunächst drei Schläge ein, konnte aber mit fünf Birdies auf dem Weg  zum Clubhaus und einer 70er Runde  den Moving Day beenden. Einen Schlag dahinter liegt McIlroy, Sieger der BMW Championship 2012. Der Nordire, der mit einem Sieg am Sonntag das „BMW Double“ perfekt machen will, konnte zunächst nicht ganz an seine gute Form vom Freitag anknüpfen, machte im Verlauf der Runde aber dennoch einen Schlag auf seinen Ryder-Cup-Teamkollegen Hanson gut. „Die Bedingungen waren heute etwas tückischer als an den vergangenen Tagen. Deshalb waren die Scores aus meiner Sicht nicht mehr so gut“, meinte der Führende im „Race to Dubai“ nach seiner dritten Runde. „Ich werde morgen einfach versuchen, noch einmal dasselbe zu machen: rausgehen, so gut wie möglich spielen und abwarten, was passiert.“

Hanson sagte: „Ich liege zwar in Führung, aber ein Schlag bedeutet im Grunde nichts. Wer morgen einen guten Start erwischt, wird im Vorteil sein. Der andere muss dann aufholen. Wir haben gesehen, dass hier sehr niedrige Scores möglich sind. Hinter uns liegen auch noch ein paar Jungs, die man nicht abschreiben darf. Wer fünf oder sechs Schläge zurückliegt, hat auch noch eine gute Chance auf den Sieg morgen.“ Das Duo geht im Schlussflight am Sonntag gemeinsam mit George Coetzee (-13) auf die Runde. Der Südafrikaner peilt seinen ersten Sieg auf der European Tour an. Ein Bogey an der 18 war der einzige Wermutstropfen für den 26-Jährigen auf einer sonst tadellosen 66er Runde mit sieben Birdies.

Coetzee hat einen Vorsprung von zwei Schlägen auf eine Gruppe von sechs Pros, die elf Schläge unter Par liegen. Darunter befinden sich große Namen wie Major-Sieger Charl Schwartzel (RSA), BMW PGA Champion Luke Donald und der Weltranglistenfünfte Justin Rose (beide ENG). Donald schob sich im Klassement am Samstag beinahe unbemerkt nach vorn. Die Nummer drei der Welt wird alles daran setzen, auf der Schlussrunde früh Druck auf die Spitzengruppe aufzubauen, um den Rückstand von fünf Schlägen aufzuholen. „Peter und Rory haben heute relativ langsam losgelegt, so dass ich wieder etwas nach vorn kam. Ich hätte sehr gerne noch ein paar mehr Birdies gespielt, aber es sollte nicht sein“, sagte die frühere Nummer eins der Welt. „Ich habe heute versucht, mir immer wieder neue Ziele zu setzen, und bin näher gekommen. Morgen muss ich noch einmal eine sehr gute Runde spielen.“

Nach ruhigem Start nahm auch die Runde von Rose rasch Fahrt auf. Auf der elften Spielbahn gelang dem Zweitplatzierten im „Race to Dubai“ ein seltenes Eagle auf diesem Par 4. Nur ein paar Putts fehlten zu der Art von spektakulärer Runde, die er am Sonntag benötigen wird, um sich den Siegerscheck in Höhe von 1,166 Millionen US-Dollar zu sichern und damit McIlroy an der Spitze der „Order of Merit“ zu verdrängen.

Graeme McDowell (NIR, -10) spielte eine der besten Runden des Tages (66, -6) und brachte sich damit ebenfalls in eine aussichtsreiche Ausgangsposition für das Finale am Sonntag. Der U.S. Open Champion von 2010 notierte sieben Birdies, ehe er – wie so manch anderer Pro auch – an der schwierigen 18 sein einziges Bogey hinnehmen musste. „Ich brauchte heute einfach ein gutes Resultat“, meinte der Nordire. „Morgen haben noch unzählige Spieler gute Chancen, darunter viele große Namen. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich wieder vorne mit dabei bin.“

Martin Kaymer spielt vorne mit

Auch BMW Markenbotschafter Martin Kaymer geht mit zehn Schlägen unter Par in die entscheidende Runde. Der deutsche Ryder-Cup-Held brachte es auf der ersten Neun auf drei Birdies und rückte Loch für Loch näher an die Spitze. Auf der windigen zweiten Neun kam allerdings kein weiteres Birdie hinzu. „Wenn ich so wie gestern oder Donnerstag spiele und einen guten Tag mit dem Putter erwische, dann kann ich vielleicht noch ein bisschen Druck auf die Spitzengruppe machen“, meinte der US PGA Champion von 2010. „Auf diesem Kurs bekommt man eine Menge Chancen, aber die Grüns sind schwierig zu lesen.“  Angesichts seines vorzeitigen Aus bei den BMW International Open 2012 bei seinem Heimspiel auf Gut Lärchenhof, hat er  noch eine Rechnung offen, um eine Top BMW Platzierung dieses Jahr zu erspielen.

Der Schlag des Tages gelang dem Lokalmatadoren Wu A-Shun (CHN, -6). Der Chinese spielte an der sechsten Spielbahn (Par 3) ein Ass – und war damit der zweite Spieler nach dem Südkoreaner Y.E. Yang am Freitag, dem dieses Kunststück gelang. Beide Pros wurden dafür mit einer Flasche Champagner belohnt. „Auf der Sechs waren es 145 Meter bis zur Fahne“, sagte Wu A-Shun. „Ich habe ein Eisen 8 geschlagen. Der Ball ist einmal auf dem Grün aufgekommen und dann im Loch verschwunden. Ich habe den Jubel gehört – und mich dann sofort umgedreht, um zu sehen, wo das Auto steht. Leider gibt es für ein Hole-in-One an der Sechs keinen BMW. Trotzdem freue ich mich natürlich über diesen Schlag.“ verfolgen sie Sonntag morgen den Live Stream BMW Golf Masters  ab 7 Uhr.

LESETIPP

Kaymer mit schlechtem Start in St.Andrews bei Dunhill Links Championship

Zum Auftakt des Turniers im schottischen St. Andrews kommt Martin Kaymer nicht über eine durchschnittliche Leistung heraus. Florian Fritsch spielt sich in die Top 10. Der zweimalige Majorsieger spielte auf dem Par-72-Kurs eine 71 und belegt damit Platz 45. Einen deutlich besseren Start erwischte der Münchner Florian Fritsch (68), der als Neunter vier Schläge hinter Spitzenreiter Alex Noren (Schweden) liegt.

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