Sonntag , Juli 21 2019
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Hanson und Karlsson führen bei den BMW Masters, McIlroy auf Rang zwei

Hanson und Karlsson in Führung, McIlroy auf Rang zwei. Kaymer liegt auf -7 auf dem geteilten Platz 8, Siem auf 58.  Nahezu perfekte Bedingungen und niedrige Scores.

Hanson spielte eine 64 (-8) und liegt mit 14 unter Par alleine an der Spitze

Die Nummer eins der Welt Rory McIlroy (NIR) ließ seiner 67er Runde vom Donnerstag eine Bogey-freie 65 folgen – und verbesserte sich mit -12 auf den zweiten Platz. Nur ein Pro war an den ersten beiden Turniertagen noch besser unterwegs als der BMW Championship Sieger: sein Ryder-Cup-Teamkollege Peter Hanson (-14). Der Schwede spielte am ersten Loch ein Bogey, kämpfte sich im Verlauf der Runde aber mit neun Birdies und einem Score von 64 (-8) an die Spitze.

„Ich bin mit meinem Spiel bisher sehr zufrieden“, sagte Hanson, der im „Race to Dubai“ derzeit Platz sieben belegt. „Es wird ganz sicher keine leichte Aufgabe, wenn ich mich in den kommenden Tagen gegen die Nummer eins der Welt behaupten will, noch dazu auf einem Platz, der Rory so gut liegt.“ McIlroy, der von den Fans in China verehrt wird, schob sich am Freitag bei der BMW Masters mit spielerischer Leichtigkeit nach vorn. Er zeigte sich fest entschlossen, sich den ersten BMW Master Titel zu sichern. „Das war einfach eine sehr gute Runde Golf“, meinte der „Celtic Tiger“. „Ich gehe jetzt von einer guten Position ins Wochenende.“

Hanson war nicht der einzige Schwede, der am Freitag acht unter Par spielte: Dasselbe gelang Robert Karlsson, Sieger der „European Tour Order of Merit“ 2008. Lange sah es sogar nach einem weiteren Platzrekord aus, den erst am Vortag Jamie Donaldson (WAL, -8) mit 62 Schlägen aufgestellt hatte. Karlsson, der Hüne aus Katrineholm, kam mit acht Birdies auf der ersten Neun exzellent aus den Startlöchern. Dagegen wirkten die sieben Pars auf dem Weg zurück ins Clubhaus beinahe unspektakulär. Dennoch rückte Karlsson mit -9 auf die dritte Position nach vorn.

Donaldson konnte hingegen nicht an seine sensationelle Runde vom Donnerstag anknüpfen. Mit seiner 74er Runde fiel er mit einem Rückstand von sechs Schlägen auf Hanson auf den geteilten vierten Rang zurück. In derselben Gruppe liegt der aktuell Zweitplatzierte im „Race to Dubai“ Justin Rose. Der Engländer spielte seine zweite 68er Runde. „Nach fünf Löchern lag ich noch zwei über Par – und dies in dem Wissen, dass die anderen Jungs stark sein würden. Ich bin aber nicht in Panik geraten“, sagte die Nummer fünf der Welt. „Ich musste ruhig bleiben, und dann lief es plötzlich richtig gut. Auf sechs der folgenden acht Spielbahnen gelang mir jeweils ein Birdie.“ Den größten Sprung nach vorn schaffte der Ire Shane Lowry (-8), der nach seinem ersten Sieg als Profi bei der Portugal Masters vor zwei Wochen mit viel Schwung nach Shanghai gereist war. Der 25-Jährige spielte bisher nur an zwei Löchern über Par. Auf der dritten Bahn hatte ihn am Donnerstag ein Triple-Bogey gleich drei Schläge gekostet, so dass er nach 36 gespielten Löchern im Klassement nicht noch weiter oben zu finden ist. Der vierte Pro mit acht unter ist Alexander Noren aus Schweden, dem wie Rose seine zweite 68er Runde gelang.

Auch die Nummer drei der Welt Luke Donald (ENG) konnte sich am zweiten Tag verbessern. Der BMW PGA Championship Sieger der Jahre 2011 und 2012 spielte auf der ersten Neun vier Birdies und liegt mit -7 sieben Schläge hinter Hanson. Dasselbe gilt für den „Belgian Bomber“ Nicolas Colsaerts aus Belgien. Er zählt zu den „Longhittern“ auf der European Tour und kommt entsprechend gut mit dem langen Masters Course von Lake Malaren zurecht. Auch Martin Kaymer gehört mit -7 zu diesem Trio und liegt nach zwei Tagen in Lauerstellung. „Ich hatte heute einige Chancen“, sagte der BMW Markenbotschafter, dem an der 18 wie schon am ersten Tag ein Birdie gelungen war. „Es waren ein paar sehr gute Eisenschläge dabei, aber das Putten war nicht perfekt. Insgesamt habe ich aber sehr gut gespielt.“  Verfolgen sie den BMW Golf Live Stream Samstag & Sonntag aus Shanghai. 

 

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Kaymer mit schlechtem Start in St.Andrews bei Dunhill Links Championship

Zum Auftakt des Turniers im schottischen St. Andrews kommt Martin Kaymer nicht über eine durchschnittliche Leistung heraus. Florian Fritsch spielt sich in die Top 10. Der zweimalige Majorsieger spielte auf dem Par-72-Kurs eine 71 und belegt damit Platz 45. Einen deutlich besseren Start erwischte der Münchner Florian Fritsch (68), der als Neunter vier Schläge hinter Spitzenreiter Alex Noren (Schweden) liegt.

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