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2014 U.S. Open: Martin Kaymer führt nach Runde 1

Die USGA beschloss, Pinehurst Nr. 2 vor der ersten Runde der US Open zu gießen und Martin Kaymer konnte sich das anscheinend zu eigen machen, denn in der Pressekonferenz erzählte er, dass seine Golfbälle sehr gut auf den Grüns stoppten. Während der Proberunden von Montag bis Mittwoch bei der 114. Ausgabe der U.S. Open  sah es nämlich ganz anders aus. Mit sechs Birdies und einem Bogey spielt er die beste Runde in der Geschichte der U.S. Open und führt mit 65 drei Schläge vor Kevin Na, Graeme McDowell, Brendon de Jonge, und Fran Quinn.

Kaymer
Während der Proberunden spielte er nicht so gut. Das Wässern der Grüns half ihn am ersten Tag der U.S. Open. Fotocredit: USGA/Hunter Martin

Der 2010 PGA Champion ist zufrieden mit dem Stand seines Spiels, denn seit seiner Schwungumstellung blieb er lange ohne Sieg. In der Pressekonferenz betonte er, dass er bis März/Anfang April noch an seiner Schwungtechnik feilte und gerade für die Masters und die neue Saison die richtige Zeit für ihn gekommen ist, um auch das Ticket für den diesjährigen Ryder-Cup zu bekommen. Bis dato war dies noch gar nicht so sicher. Wir drücken ihn die Daumen für Runde 2, welche ab 19 Uhr auf Sky live übertragen wird.

Weitere Deutsche: Marcel Siem liegt auf dem geteilten Platz 16 mit einer 70er-Runde, Alex Cejka mit einer 73er-Runde auf den geteilten Platz 68 und Maximilian Kieffer mit einer 76er-Runde auf Platz 122. Der Österreicher Bernd Wiesberger liegt nach einer 72er-Runde auf den geteilten Platz 50.

Doch es gab weitere Überraschungen: Der englische Amateur Matthew Fitzpatrick startete mit Phil Mickelson und U.S. Open-Titelverteidiger Justin Rose an Tee 10. Der englische Golfamateur Matthew Fitzpatrick will noch in diesem Jahr ins Profilager wechseln. Seit 1933 gewann kein Amateur die U.S. Open und Fitzpatrick möchte es so sehr. Im Video erzählt Rose etwas über seinen Vater, denn am Sonntag wird er melancholisch, fällt dieses Jahr der Finaltag auf den Vatertag in USA. Rose verlor sehr früh seinen Vater, über welchen er hier spricht.

Die drei U.S. Champions McIlroy (2011), Webb Simpson (2012) und Graeme McDowell (2010) spielen die ersten beiden Runden im Flight.

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