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Golftipps: Nur mit Gewichtsverlagerung optimaler Golfschwung

Für den optimalen Abschlag muss das Gewicht perfekt verlagert werden. Es gibt verschiedene Übungen, die bei der Optimierung der Gewichtsverlagerung an der richtigen Stelle helfen.

Mit dieser Rotationsübung bekommt man automatisch ein besseres Gefühl für die Gewichtsverlagerung.
Mit dieser Rotationsübung bekommt man automatisch auch ein besseres Gefühl für die Gewichtsverlagerung.

Um die Gewichtsverlagerung beim Golfen zu verbessern, bieten sich mehrere Übungen an, die alle eines gemeinsam haben: Sie kommen ohne aufwendiges Equipment aus. Neben dem Golfschläger, den der begeisterte Golfspieler ohnehin immer an der Hand hat, werden Mini-Bänder und ein Medizinball eingesetzt. Um die Gewichtsverlagerung zu verbessern, wird ein besseres Körpergefühl benötigt. Dieses lässt sich problemlos trainieren.

“Viele Übungen, die sich auf eine Verbesserung der Gewichtsverlagerung beziehen, lassen sich bequem zuhause ausführen. Das Einzige, was man dafür braucht, sind ein wenig Platz und Motivation,” fasst Laura Schäfer von Fitforbeach.de zusammen.

Kniebeuge mit Seitenverlagerung kombinieren

Die erste Übung, die eine bessere Gewichtsverlagerung ermöglicht, kombiniert einen Trainingsklassiker mit einer Raffinesse. Die Rede ist von der Kniebeuge, bei der bewusst auf die Seitenverlagerung eingegangen wird. Am besten lässt sich diese Übung mit Hilfe sogenannter Minibänder durchführen. Die Minibänder werden hier direkt am Oberschenkel angebracht. Sie befinden sich oberhalb des Knies. Nun wird im Wechsel jeweils ein Schritt nach links und rechts gemacht. Anschließend geht es in die Knie. Bei den Kniebeugen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Knie so ausgerichtet sind, dass sie die gleiche Höhe wie die Füße haben. Wenn sich die Knie nach innen drehen, stellt das ein erhebliches Verletzungsrisiko und eine unnötige Belastung für die Bänder dar.

Am Anfang reichen diese einfachen Kniebeugen aus. Später können diese problemlos ausgebaut werden, sodass sie eine größere Belastung für die Muskeln und den Gleichgewichtssinn darstellen. So wird, nachdem die Kniebeuge für einen Moment gehalten werden, bewusst ein Schritt zur Seite gewählt.

Hier kommt es vor allem darauf an, dass Hüfte und Knie auf einer Höhe sind. Damit sich die Übung tatsächlich positiv auf den Gleichgewichtssinn auswirkt, ist es wichtig, dass sie mehrfach wiederholt wird. Ideal sind hier je Seite drei, später sicherlich auch vier Wiederholungen.

Medizinball unterstützt das Training

Für die nächste Übung wird ein Medizinball benötigt. Wird sie richtig ausgeführt, ist auch dieses Training sehr effektiv, um die Gewichtsverlagerung zu trainieren. Zunächst wird der Medizinball fest mit beiden Händen gegriffen. Dann werden die Arme möglichst gerade und parallel zueinander ausgestreckt. Zunächst folgt nun nach links ein Ausfallschritt. Danach wird auch der komplette Oberkörper sanft nach links gedreht, wobei darauf zu achten ist, dass die Hüfte so etwas wie die unsichtbare Grenze darstellt, denn ab dieser bewegt sich der restliche  Körper nicht weiter. Bei der Drehung des Oberkörpers werden die Arme immer mitgenommen.

Diese Übung wird natürlich auch mit der rechten Seite wiederholt. Es folgt also zunächst der Ausfallschritt nach rechts und dann die Drehung des Oberkörpers in ebenso diese Richtung. Auch mit dem Golfschläger kann zuhause kinderleicht an der Gewichtsverteilung gearbeitet werden. Hierfür steht der Golfer nur auf einem Bein und das andere ist leicht angewinkelt. Während er sich in dieser Position befindet, wird der Schläger wie beim Abschlag leicht zum Pendeln gebracht.

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