Sonntag , November 18 2018
Home / Veranstaltung / Internationale Amateurmeisterschaften von Deutschland

Internationale Amateurmeisterschaften von Deutschland

Wann:
23. Mai 2013 um 08:00 – 26. Mai 2013 um 16:00
2013-05-23T08:00:00+02:00
2013-05-26T16:00:00+02:00
Wo:
Golfclub Ulm
Wochenauer Straße 2
89186 Illerrieden
Deutschland
Kontakt:
Celine Boutier

Vom 23. bis 26. Mai 2013 geht die europäische Damenelite bei den Internationalen Amateurmeisterschaften von Deutschland im Golfclub Ulm an den Start. 112 Teilnehmerinnen aus acht Nationen werden um den Titel spielen.

Große Chancen rechnet sich das Golf Team Germany auf einen schwarz-rot-goldenen Sieg aus: Mit Karolin Lampert (GC St. Leon-Rot, +4,8) und Laura Alessandra Fünfstück (GC Neuhof, +4,0) stellt Deutschland die Handicap-stärksten Athletinnen. Fünfstück hat in dieser noch jungen Saison bereits in Frankreich ihre gute Form unter Beweis gestellt: Sie gewann die French International Junior Championship. Auch Karolin Lampert, Vizeweltmeistern von 2012 in der Mannschaft, hat sich bei der Deutschen Lochspielmeisterschaft bereits einen Titel gesichert. Aber auch aus Belgien, Finnland, Frankreich, Norwegen, Österreich, der Tschechischen Republik und der Schweiz lauern Topspielerinnen auf ihre Chance. Vorjahressiegerin Celine Boutier aus Frankreich tritt dagegen dieses Jahr nicht an, um ihren Titel zu verteidigen.

Donnerstag und Freitag (23./24. Mai) starten die Damen ab 8 Uhr ihre erste und zweite Zählspielrunde. Nach überstandenem Cut werden nur die besten 60 Spielerinnen und Schlaggleiche die beiden Turniertage am Samstag und Sonntag mit je 18 Löchern bestreiten. Am Sonntag, den 29. Mai gegen 16 Uhr findet die Siegerehrung statt.

Französin Emma Broze ist Internationale Amateurmeisterin von Deutschland

Der Titel der Internationalen Amateurmeisterin von Deutschland bleibt in französischen Händen. Nach Celine Boutier im Vorjahr hat nun Emma Broze mit 292 Schlägen und vier über Par den Titel gewonnen. Amina Wolf (Frankfurter GC) hat bis zum letzten Putt um den Sieg mitgespielt und wurde mit nur einem Schlag mehr (+5) starke Zweite. Bronze holte sich die Norwegerin Nicoline Engstroem Skaug (294/+6).

Während Engstroem Skaug bereits am ersten Tag eine 71er Runde vorlegte, spielten die beiden Erstplatzierten mit je 76 Zählern solides Golf. Dann übernahm Wolf mit dem besten Score des zweiten Wettkampftages (70) die Führung. Auf der dritten Runde kam aber die Französin immer besser in Schwung und zog an Wolf vorbei, die ein Triplebogey auf Bahn 5 sowie ein Doppelbogey auf dem letzten Grün notieren musste. Am Finaltag lieferten sich die beiden 17-Jährigen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und auf dem 18. Grün hatte Amina Wolf sogar die Chance, mit einem Putt aus rund neun Metern mindestens ein Stechen zu erzwingen. Die Junior Team Germany-Spielerin Wolf ging an diesen Putt nicht offensiv heran, denn dieser ging nicht nur bergab, sondern hatte auch einen ordentlichen Rechts-Links-Break. „Ich hatte eher die Hoffnung, dass ich sicher mit zwei Putts loche und Emma ihr Up-and-down nicht schafft“, erklärte Wolf ihre Taktik.

Auch für Amina Wolf, die amtierende Deutsche Jugendmeisterin in der Alterklasse 16, ist dies der bislang größte Erfolg ihrer noch jungen Karriere. International hatte sie bei der Dutch Junior Open im Vorjahr den geteilten dritten Platz erreicht. Vier weitere Spielerinnen aus Deutschland haben den Sprung in die Top 10 geschafft: Vicki Troeltsch belegte mit +8 Rang 4. Auf der Finalrunde spielte die Münchnerin eine 73, wie auch die drei Medaillengewinnerinnen. Auf dem geteilten sechsten Platz folgten gleich drei Spielerinnen aus dem Golf Team Germany: Laura Kowohl (GC St. Leon-Rot), die gemeinsam mit der Belgierin Charlotte De Corte am Finaltag mit einer Even Par-Runde den besten Tagesscore erzielte, Karolin Lampert (St. Leon-Rot) und auch Anna-Theresa Rottluff (GC Hubbelrath).

LESETIPP

Martin Kaymer Saison: Enttäuscht, aber angriffslustig zur Team-WM

In Dubai wollte Martin Kaymer die verkorkste Saison eigentlich vergessen machen. Doch auch beim Jahresabschluss lief es nicht für den ehemals besten Golfer der Welt. 2019 will der Rheinländer wieder angreifen und zurück in die Top 50.