Sonntag , Dezember 4 2016
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Golffitting-Test im Mizuno National Fitting Center Aschheim

Die Auswahl der Golfschläger sollte einfach sein, ist es aber nicht! Schlägerköpfe in allen Gewichtsklassen, die verschiedensten Schäfte mit den unterschiedlichsten Härtegraden, der optimale Lie-Winkel, welcher sich durch zu häufiges Mattentraining sogar verstellen kann. Die Auswahl und Fehlerquellen sind so groß, dass man als Amateurgolfer nur durch Kauf der neuesten Golfschläger nicht gewährleisten kann, das optimale Equipment für seinen persönlichen Schwung und für das beste Ergebnis zu haben. Golf-Profis gehen deshalb öfters pro Jahr ins Fitting-Center. Das Mizuno National Fitting Center Aschheim bei München bietet das Golffitting für jeden Golfer in allen HCP-Klassen an. Unser exklusiv-golfen.de-Redakteur hat den Test gemacht und einige Überraschungen erlebt!

Mizuno-National-Fitting-Center-Aschheim
Im Mizuno-Fitting Center mit  Markus Fischer. Fotocredit: exklusiv-golfen.de

‚Jeder Golfer sollte sich fitten lassen‘, sagt uns Markus Fischer, einer von fünf festangestellten Fittern bei Mizuno. Denn bereits mit dem richtigen Schaft kann man die Schlagweite pro Eisen um bis zu zehn Meter erhöhen sowie die Streuung signifikant verringern. Vorurteile gibt es viele. ‚Ich bin nicht gut genug‘, ist eines von ihnen, doch gefittete Schläger verbessern den Rundendurchschnitt um mindestens zwei Schläge. Die Mizuno-Fitter können bereits nach einigen Schwüngen im Indoor-Simulator mit Hilfsmitteln wie TrackMan und Shaft Optimizer die wichtigsten Swing-Parameter ermitteln. Im Video seht Ihr ganz genau, wie dieser Prozess zur Ermittlung der eigenen Swing-DNA abläuft. Erste Überraschung: Im Vergleich zu den fünf Jahre alten Schlägern schaffte unser Redakteur gleich 15 Meter mehr Weite bereits nach dem ersten Schlag.

Da der Schaft einer der wichtigsten Komponente des Golfschlägers ist, beginnt das Fitting mit dem Shaft Optimizer bevor man den passenden Schlägerkopf aussucht. Nächste Überraschung: Weder Stahl- noch Graphit-Schaft sind optimal für unseren Autor, sondern die Mischung daraus, also ein etwas schwerere Graphit Schaft mit 90g, anstelle der sonst meist verbreiteten 55g. 

Eisen unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Fehlerverzeihung. Die Palette reicht bei Mizuno vom Blade (keine Fehlerverzeihung) bis zum Cavityback Eisen mit tiefem Schwerpunkt für leichte Spielbarkeit. Ein Schlägerkopf für Einsteiger bietet geringere Spielweiten, dafür verzeiht dieser aber mehr Fehler. Mit dem TrackMan kann der Fitter analysieren, wie die Flugbahn, die Schlaglänge, die Schlägerkopfgeschwindigkeit und viele weitere Werte sich mit den unterschiedlichen Schaft-Schläger-Kopf Variationen verhalten. Je nach Spielertyp wird der richtige Schlägerkopf ausgewählt und der individuelle Lie-Winkel eingestellt. Nächste Anpassung: Um zwei Grad musste der Lie-Winkel angepasst werden. Auf dieser Basis gibt der Computer weitere Empfehlungen für weitere Schläger wie Driver, Wedges, Fairwayhölzer und Hybride. Unser Redakteur hat sich für ein extra Driver-Fitting entschieden, allerdings erst in ein paar Wochen, da die Saison noch nicht begonnen hat und er selbst sich noch ein wenig auf der Driving-Range Driver-fit schlagen will.

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Jeder Schlag wird individuell analysiert.

Nach 60 Minuten Fitting stand der Schlägersatz fest, welcher in Schottland nach Maß angefertigt und innerhalb zehn Tagen versendet wird. Bei uns kam das Paket mit UPS bereits nach sieben Tagen an. Preise, Adresse und weitere Fitting-Infos direkt beim Mizuno National Fitting Center Aschheim!

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