Home / Golf exklusiv / Florida Golf: Top 6 von über 1.400 Golfplätzen

Florida Golf: Top 6 von über 1.400 Golfplätzen

Natürlich ist auf den über 1.400 Plätzen des Sunshine State ganzjährig Golfsaison, aber trotzdem gibt es in der Wahlheimat von Tiger Woods eine Crème de la Crème an Golfplätzen, welche man auf einer US-Golfreise unbedingt gespielt haben sollte. Bei unserer Auswahl haben wir auch den hervorragenden Service und beste Trainingsmöglichkeiten unter die Lupe genommen. Die in Florida ansässige PGA Tour ist sowieso ein guter Grund für sportbegeisterte Urlauber in den Sunshine State zu reisen. 

Golf-Florida-THE-PLAYERS-Stadium-Golf-Course-Fotocredit-Visit-Florida
Das berühmteste Golf-Green in Florida: 17th Hole vom ‚The Players Stadium Golf Course‘. Fotocredit: Visit Florida

An Floridas Historic Coast rund um das TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach leben und spielen viele Golf Profis, wie beispielsweise Fred Funk, Vijay Singh und Jim Furyk. Das besondere Flair der PGA ist im TPC Sawgrass spürbar. Gäste nutzen hier die gleichen Fairways wie die Profis und verbessern ihren Golfabschlag an Stellen, die jedes Jahr während der THE PLAYERS Championship Geschichte schreiben.

Golf spielen am Golf von Mexiko, genauer gesagt im Tanglewood Golf and Country Club nahe Pensacola im Nordwesten Floridas, ist eine attraktive Möglichkeit sein Handicap an prominenter Stelle zu verbessern. Die Profis Boo Weekley, Bubba Watson und Heath Slocum begannen hier ihre Karrieren und genossen neben den Trainingseinheiten bestimmt auch den puderzuckerweißen Strand von Navarre Beach sowie das pittoreske Städtchen Milton.

In Floridas Golf Capital an den Palm Beaches kommen sowohl Anfänger als auch Profis auf den 160 öffentlichen und privaten Plätzen gleichermaßen auf ihre Kosten. Viele dieser Anlagen zählen zu den renommiertesten Golf Resorts der Vereinigten Staaten und wurden, wie das PGA National Resort & Spa, von Profis entworfen. Das Resort, ursprünglich für große Turniere von Tom und George Fazio gestaltet, wurde im Jahr 1990 von Jack Nicklaus neu designt und ist seitdem jedes Jahr im Frühjahr Gastgeber der zur PGA zählenden Honda Classics.

St. Petersburg und Clearwaters anspruchsvolle und wunderbare Golfplätze können ebenfalls mit PGA zugelassenen Fairways und einer historischen Vergangenheit aufwarten. Auf dem Copperhead Course des Innisbrook: A Salamander Golf & Spa Resort gewann beispielsweise Jordan Spieth, PGA Tour Spieler des Jahres, das diesjährige Valspar Golf Championship. Sanfte Hügel, malerische Anhöhen und mit spanischem Moos behangene Bäume geben den fünf Golfplätzen des Resorts ein besonderes Ambiente. Auf eine bewegte Geschichte kann der Vinoy Club zurückblicken. Gelegen in Snell Isle, einer der malerischsten Viertel St. Petersburgs, liegt der Golfplatz in nur gut zwei Kilometer vom weltberühmten Vinoy Renaissance Resort entfernt. Der 18-Loch, Par 71 Platz stammt aus dem Jahr 1927 und wurde in dieser Zeit von dem deutschstämmigen George Herman ‚Babe‘ Ruth, einem der bedeutendsten Baseballspieler der USA, während seines Frühjahrstrainings frequentiert. Der Golfarchitekt Ron Garl gestaltete den Vinoy Club um und eröffnete ihn 1992 neu.

Ebenfalls beste Bedingungen für passionierte Golfer und für alle, die es werden möchten, finden sich im nordöstlichen Teil des Sunshine State an der sogenannten First Coast. 72 öffentliche und private Golfplätze mit 1.220 Golflöchern, günstige Gebühren und das milde sonnige Klima locken Sportler ganzjährig in die Gegend rund um Jacksonville. Der Julington Creek Golf Club in Jacksonville, von den PGA Profis  Steve Melnyk und Bob Walker kreiert, bietet ein anspruchsvolles Spiel für durchschnittliche und fortgeschrittene Golfer. Die hohen Standards und die gute Qualität des Platzes lassen kaum vermuten, dass Gäste mit moderaten Gebühren rechnen können.

Infos über alle Golfplätze in Florida: Visit Florida

LESETIPP

Gut

Kaymer startet mit 71er-Runde in Florida

Miami (dpa) - Golfprofi Martin Kaymer liegt nach der Auftaktrunde der Cadillac Championship in Florida auf dem geteilten 13. Platz. Der US-Open-Sieger startete mit einer 71er-Runde in das Turnier in Doral in Florida und blieb damit einen Schlag unter dem Platzstandard.