Mit dem Aston Martin Rapide zum Golfplatz

8. November 2009 | Von | Kategorie: Lifestyle, News

Aston-Martin-Rapide
Schon der V8 Vantage Roadster Cabrio von Aston Martin löste eine fundamentale Sinneskrise bei 911er-Fans aus, ob sie vielleicht mit der falschen Automarke unterwegs seien. Beim Rapide stellt sich die Frage gar nicht mehr, denn optisch hat er längst den Maserati Quattroporte abgelöst. Und Auto Bild-Leser posteten im Forum, daß sie beim Rapide vor dem Panamera von Porsche zuschlagen würden, auch wenn man stolze 169.000 € dafür zahlen müsste. Für sie ist der Rapide das schönste Auto des Jahrzehnts. Hier gewinnt eben der nicht zu unterschätzende Faktor: “Liebe auf den ersten Blick.” Und für Golfer ganz praktisch: Der Viertüter von Aston Martin hat einen großen Kofferraum.

Als die Engländer 2006 den Rapide als Konzept-Auto auf der Motorshow in Detroit vorstellten, war noch nicht klar, daß er in Serie gehen würde. Dass Prinz Charles seit über einem Jahr einen Aston Martin mit Bio-Ethanol fahren würde, hätte ja auch keiner gedacht. Die Engländer haben den Familien-Aston Martin mit so vielen technischen und praktischen Details gespickt, dass er auch der Richtige für den täglichen Gebrauch ist. Konzeptionell und in Sicherheitsfragen hat es ein anderer viertüriger Sportwagen ohnehin sehr schwer, sich mit dem neuen Engländer zu messen. Die neue Fahrzeugarchitektur namens VH hat sich schon beim DB9 bewährt, obwohl der Radstand gegenüber dem DB 9 verlängert wurde. Mit 5,02 Metern Länge und einer Breite mit 2,14 Metern bringt die Alu-Karosse fast 2 Tonnen auf die Straße, welche von einem V12-Motor bewegt werden. Wie beim V8-Motor wird auch der V-12-Motor in der englischen Zentrale von Gaydon entwickelt und völlig von Hand im Aston-Martin-Werk in Köln gebaut und ist das perfekte Gegenstück zur Karosse mit den vier Schwanenflügeltüren, welche beim Öffnen 12 Grad leicht nach oben aufgehen. Der Kofferraum mit einem Volumen von 300 Liter lässt sich im Nu auf 750 Liter erweitern, wenn man die Rücksitze zurück klappt.

Getestet wurde das englische Auto-Paket wie alle Aston Martins in einem aufwändigen Entwicklungsprogramm. Ob Hochgeschwindigkeitsfahrten bei 50 Grad in Kuwait und im Death Valley (USA), Wintertauglichkeit bei -30 Grad in Schweden oder Speedfahrten auf dem Nürburgring – die Rapide-Prototypen legten über 800.000 km zurück, um den neuen Autostar für multiple Straßeneinsätze zu prüfen. Seine völlig aus Leichtmetall bestehende Chassisstruktur beherbergt eine hochfeste Sicher­heitszelle, Knautschzonen vorn und hinten, welche die kinetische Energie eines Aufpralls aufnehmen und bei einem Unfall Schlimmstes abwenden. Weitere Kontrollsysteme verstärken das Sicherheitsgefühl: DSC (dynamische Stabilitätskontrolle), EBD (elektronische Bremskraftverteilung), EBA (elektronischer Bremsassistent) und PTC (positive Torque-Control) gegen das Blockieren der Hinterräder bei Notbremsungen sind serienmäßig.

Aston-Martin-Rapide-innen

Innenleben des neuen Aston Martin Rapide, Foto: Aston Martin

Hört sich alles nach vielen Warnlampen an, welche Aston Martin clever hinter Aluminiumblenden versteckt und welche man erst sieht, wenn sie aufleuchten. Zur besseren Ablesbarkeit verpasste man den Instrumenten aus Aluminium nicht nur ein dreidimensionales Profil – die Engländer entwickelten für das zentrale Display organisch-elektrolumineszente Anzeigen (OEL), welche wesentlich besser zu lesen sind als herkömmliche LCD-Systeme. Auch die Schluss­leuchten hat man für den täglichen Fahrspaß angepasst: 360 LEDs reagieren 200 Millisekunden schneller als herkömmliche Bremsleuchten, was bei 100 km/h den verfügbaren Bremsweg für das nachfolgende Fahrzeug um eine ganze Wagenlänge verlängert. Nahtlos angepasste Frontscheinwerfer, von Hand genähte Ledersitze, Stoffe und Leder in unendlicher Farben- und Typenvielfalt und mit den unterschiedlichsten Ziernähten werden getoppt von einer integrierten Bang & Olufsen Soundanlage, einen USB-Zugang für Musik, einer kleinen Bar und einem Schachbrett, welches im Stau gute Dienste leisten könnte., schließlich sehen die Stau-Prognosen der Zukunft nicht rosig aus. Ein Grund mehr für ein Auto für viel Komfort und Sicherheit.

Technische Daten Aston Martin Rapide:
Motor 6,0 Liter / V12
Leistung 477 PS (350 KW) bei 6.000 U/min
Getriebe 6-Gang Touchtronic 2
Bereifung 20 Zoll Bridgestone Potenza 245/40 vorn, Bridgestone Potenza 295/35 hinten
Länge 5.019 mm / Breite 2.140 mm mit Spiegel
Höchstgeschwindigkeit 300 km/h, Beschleunigung 0-100 km/h 5,1 Sekunden
Tank in Form eines Sattels fasst 90,5 Liter, mit welchen man ca. 482 Km zurück legen kann.

Aston Martin,
Odeonsplatz 2, 80539 München, Tel. +49 89 287012-0, www.astonmartin-muenchen.de
Ab Februar/März 2010 wird der Aston Martin Rapide dann endlich in Deutschland zu haben sein.




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